Überzeugend böhmisch

Die "Oberpfälzer Blechaposteln" spielten zur letzten Serenade der Saison beim Moosbacher Kurpark-Sommer im Rathaussaal mächtig auf. Bild: gi
Lokales
Moosbach
06.07.2015
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Gleich von Anfang an machten die "Oberpfälzer Blechaposteln" bei der Serenade im Rathaus-Saal klar, dass hier Profis am Werk sind. Der von Leiter Sebastian Kunschir selbst komponierte Marsch "Firmament" überzeugte das Publikum.

Seit über zehn Jahren spielt das Orchester zusammen, und diese Routine hört man. Moderator Stefan Pronold führte humorvoll durchs Programm. Die Kapelle gastierte schon zum dritten Mal in Moosbach, seit die Konzertreihe vor Jahren am Kirchplatz und im Rathaussaal begann.

Nach dem Stück "Augenblicke" folgte die "Sillianer Polka", die allen Landwirten gewidmet war. Schön waren die drei Klarinetten und ein tschechisches Stück im Dreivierteltakt, ähnlich einem Walzer. Unter den 14 Musikern war auch Helmut Bauer aus Waidhaus, für den es fast ein Heimspiel war. Mit dem Stück "Onkel Joe" führte die Kapelle die Zuhörer in den Wilden Westen. Mit der schnittigen Polka "Die Kapelle hat gewonnen" und dem "National Emblem-Marsch" spielte sich das Ensemble weiter in die Herzen der Zuhörer. Neu im Repertoire war "Von Freund zu Freund" von der Blaskapelle "Viera-Blech". Tobias Zeitler blies auf seiner Trompete ein Solo zum Lied vom Tod. Mit dem "Florentiner Marsch" verabschiedeten sich die Blechaposteln. Als Zugaben gab es die gefühlvolle "Südböhmische Polka" und zum Schluss den "Böhmischen Traum".
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