Jungen Union Moosbach feiert 50-jähriges Bestehen
„Stachel im Fleisch der CSU“

Bei der Podiumsdiskussion blickten Stephan Oetzinger, Hans Roßmann, Erika Sauer, Eduard Fuchs, Simon Wittmann und Armin Bulenda (von links) auf die 50-jährige Geschichte der JU Moosbach zurück. Bilder: gi (2)
Politik
Moosbach
06.05.2016
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Seit 50 Jahren gibt es die Junge Union Moosbach. Bei der Feierstunde im Rathaus gab es neben einem kleinen Rückblick, auch klare Worte vom Landesvorsitzenden der Jungen Union und Landtagsabgeordneten Hans Reichhart.

Zum Podiumsgespräch lud Markträtin und Moderatorin Erika Sauer ein. Dabei nahm sie die Zuhörer auf eine Reise durch die Geschichte der JU Moosbach mit. Sie unterhielt sich mit Gründungsvorsitzendem Hans Roßmann, dem damaligen JU-Mitglied und späteren Landrat Simon Wittmann, dem ehemaligen Ortsvorsitzenden Eduard Fuchs (1982 bis 1991), Bürgermeister Stephan Oetzinger, Mantel, und Ortsvorsitzenden Armin Bulenda.

Größter Ortsverband


Natürlich musste da Roßmann den Anfang machen. Schon im Jahre 1955 kam die Idee zur Geburt der JU auf. Zusammen mit dem damaligen Ortsgeistlichen und Benefiziaten Josef Schart wurde sie in die Tat umgesetzt. Bei den Kommunalwahlen in den Jahren 1972 und 1978 holte die JU fünf Gemeinderatsmandate. So konnte sie sich massiv am Gemeindegeschehen beteiligen. Lohn dafür waren damals 110 JU-Mitglieder. Moosbach war damit der größte und aktivste JU-Ortsverband im Großlandkreis.

Wittmann kam zur JU durch Dr. Josef Müller, dem "Ochsensepp", der das KZ-Flossenbürg überlebt und nach dem Krieg die CSU mitgegründet hatte. Der Altlandrat fand Worte der Bewunderung für die Leistungen der Moosbacher JU. "Wir Junge wollten damals halt auch mitmischen." Bulenda sprach die gemeinnützigen Aktivitäten der JU in den letzten fünfzig Jahren an. "Da kommen bestimmt mehr als 50 000 Mark zusammen", lautete seine Schätzung. "Das waren doch erfolgreiche 50 Jahre", zog Sauer ein freudiges Resümee. JU-Kreisvorsitzender Benedikt Grimm gratulierte und bewunderte den "Riesenhaufen an Aktivität" der Moosbacher. Bürgermeister Hermann Ach dankte allen, die der JU in den 50 Jahren die Treue hielten.

"Euch vereinte der Wille, zu handeln", lobte Reichhart. Er formulierte selbstbewusst die Wünsche der JU Bayern: "Wir bestimmen selbst, wir schreiben unsere Zukunft selbst und wir wissen selbst, was für unsere Generation das Richtige ist. Wir sind Stachel im Fleisch der CSU, Motor der Erneuerung, die Speerspitze unserer Generation und die Abteilung Attacke."

Die Kernthemen hätten sich im Laufe der Jahre verändert. Dies führe zu Unsicherheit und Politikverdrossenheit. Bei alledem dürfen die grundsätzlichen Werte aber nicht verlassen werden, warnte der Landesvorsitzende. "Wir stehen zu einer Politik auf der Basis des christlichen Menschenbildes", versicherte Reichhart. Das sei für ihn die Verantwortung, derer sich die Junge Union stellen müsse.
Wir bestimmen selbst, wir schreiben unsere Zukunft selbst und wir wissen selbst, was für unsere Generation das Richtige ist.JU-Landesvorsitzender Hans Reichhart
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