Marktrat Moosbach beschäftigt sich mit Generationen- und Kurpark
Bühne für Musiker

Zwischen Golfplatz (rechte Seite) und Kiosk (links) soll die überdachte Bühne ohne Außenwände aufgestellt werden. Die Musiker sind dann bei Veranstaltungen näher am Publikum. Bild: gi
Politik
Moosbach
13.05.2016
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Der Marktrat hat wichtige Schritte zur Erstellung der Zuschussunterlagen für den Förderantrag "Generationenpark/Kurpark Moosbach" gemacht. In der Sitzung baten Bürgermeister Hermann Ach und Architekt Siegfried Lösch um die Klärung einiger Detailfragen.

Einverstanden war das Gremium mit der Errichtung einer neuen fünf mal acht Meter großen Musikbühne ohne Außenwände, die zwischen dem Eingang zum Golfplatz und dem Golferkiosk aufgestellt werden soll. Der Kiosk und die Bühne sollen sechs Meter auseinander liegen.

Neues Satteldach


Soll das alte undichte Dach des Kiosks mit einem Pultdach oder einem niedrigeren Satteldach wie bisher erneuert werden? Das Gremium sprach sich mit 10:5 Stimmen für ein neues Satteldach mit 20 Grad Neigung und einer Eindeckung aus Aluminium aus.

An dieser Abstimmung nahm Erhard Scheuerer noch teil. Danach verwies er auf einem Beschluss in der vorletzten Sitzung. Demnach sollte über Detailfragen erst nach Vorliegen des Bewilligungsbescheids der Regierung der Oberpfalz gesprochen werden. "Bei einer solchen Vorgehensweise würden wir zu viel Zeit verlieren", meinten Architekt sowie Bürgermeister und baten um weitere Beschlüsse zur Ausstattung des Spielplatzes.

Hier stellte sich die Frage, ob Spielgeräte aus Holz oder aus Metall aufgestellt werden. Ach hielt es für wichtig, auf eine Reduzierung des Unterhaltungsaufwands zu achten. Josef Zangl wollte gar ein holzähnliches Aussehen von Metallgeräten. Lösch hielt dagegen: "Sie müssen entscheiden, ob Holz oder Metall. Denn Metall, das wie Holz ausschaut, gibt es nicht", belehrte er die Räte. Mit 11:3 sprachen sie sich für die Ausführung der Spielgeräte wie Nestschaukel, Turmanlage mit Steg, Drehscheibe oder Wippe in Metall aus.

Scheuerer stimmt nicht mit


Bei dieser Entscheidung stimmte Scheuerer unter Hinweis auf dem Vorbeschluss nicht mit. "Ich halte mich an den Beschluss Nummer 344." Bürgermeister und Geschäftsleiter Andreas Hofmeister belehrten Scheuerer: "Die Räte sind verpflichtet, entweder mit Ja oder Nein zu stimmen." Ansonsten drohe ein Ordnungsgeld. Das beeindruckte Scheuerer nicht - er blieb bei seiner Stimmenthaltung. Auch beim nächsten Beschluss machte er es so.

Mit 11:3 sprachen sich die Räte dafür aus, den Barfußpfad zu erweitern und Geräte für den Kneippbereich nur in begrenztem Umfang anzuschaffen. Angesprochen wurden Fitnessgeräte, ein Fußtrainer, ein Weidentunnel, ein Radtrainer, eine Armkurbel, ein Rückentrainer sowie ein Planschbereich für Kinder. Solche Vorrichtungen würden dem Kneippbereich den richtigen Kick geben.

Auch Josef Schafbauer war dafür, den Generationenpark so auszustatten, dass jede Altersgruppe etwas davon hat. Hans Maier wollte bei der Entscheidung die Bürger einbinden. Ach freute sich, dass nun auch der so wichtige Kräutergarten realisiert werden könne, denn der Katholische Frauenbund wolle die Betreuung dafür übernehmen.

Marktrat-SplitterNichts einzuwenden hatte das Gremium gegen den Satzungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans "Ziegeltrath - Süd I" (Veilchenring). In diesem Bereich sind nun Gebäude vom Ausmaß "Erdgeschoss-Obergeschoss-Dachgeschoss" mit einer Wandhöhe von 7,50 Meter möglich. Das Bauvorhaben Reinhold Grötsch könne nun realisiert werden.

Die Feuerwehr Moosbach wird mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Die Kosten von 5000 Euro werden durch einen Staatszuschuss (50 Prozent) und Haushaltsmittel aufgebracht.

Nachdem der Verwaltungsangestellte Sebastian Sperl alle erforderlichen Prüfungen und Lehrgänge mit Erfolg besucht hat, stand seiner Bestellung zum Standesbeamten und stellvertretenden Leiter des Standesamts Moosbach durch einstimmigen Beschluss nichts mehr im Weg. (gi)
Sie müssen entscheiden, ob Holz oder Metall. Denn Metall, das wie Holz ausschaut, gibt es nicht.Architekt Siegfried Lösch
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