Marktrat Moosbach schwärmt vom Bayern-3-Dorffest
Positiv Auswirkungen auf Gemeindepolitik

Kehrt im Gewerbegebiet "Hammermühle" nun endlich Leben ein? Nur 200 Meter von der Autobahnanschlussstelle entfernt hat es einen gewaltigen Standortvorteil. Bild: gi
Politik
Moosbach
16.09.2016
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Das Bayern-3-Dorffest war für Bürgermeister Hermann Ach ein hervorragendes Ereignis für Moosbach und die Region. Er erhofft sich von der Großveranstaltung nun auch positive Auswirkungen auf die politische Zusammenarbeit im Markt.

"Es wird sicherlich in die Geschichte der Gemeinde eingehen", sagte Ach in der Marktratssitzung. Der harmonische Zusammenhalt und das Entstehen vieler neuer Freundschaften waren für das Gemeindeoberhaupt besonders wichtig. Die positiven Erfahrungen sollten nicht einmalig sein. "Packen wir künftig noch mehr miteinander an."

Planung vergeben


Eine Spedition aus einer Nachbargemeinde habe im Gewerbegebiet Hammermühle an der A 6 einen Lastwagen-Parkplatz angelegt, informierte Ach im Anschluss. Damit im Bedarfsfall Anlagen wie Straße, Wasser und Kanal bereits vorhanden sind, schlug der Bürgermeister die Vergabe der Planungs- und Erschließungsarbeiten vor. Auf Anfrage von Erhard Scheuerer erklärte er, dass ein Teil der Erschließungskosten über Anliegerbeiträge aufgebracht werde.

Kämmerer Thomas Bodensteiner versicherte, dass der Gemeindeanteil aufgebracht werden könne. Konrad Lingl sprach die verwaisten Hallen der in Insolvenz geratenen Firma Reindl an. Die Kommune sollte das Grundstück kaufen. Der Rathauschef hielt das für schwierig, weil die Hallendächer für die Errichtung von Photovoltaikanlagen vermietet wurden. Einstimmig beschloss das Gremium die Vergabe der Ingenieurleistungen an das Planungsbüro Bamler aus Vohenstrauß.

Nichts einzuwenden gab es gegen die Reparaturen am Schlauchtrockenturm der Feuerwehr Gaisheim. Nur einige Kanthölzer und mehrere Bretter müssen ausgewechselt werden. Gleichzeitig soll ein kleiner Anbau erfolgen. Die Wehr will sich an den Kosten von rund 8700 Euro beteiligen und mitarbeiten. In einem desolaten Zustand befindet sich das Dach des Leichenhauses in Moosbach. Für die Instandsetzung genehmigte der Gemeinderat die erforderlichen Mittel. Die Arbeiten sollen noch vor dem Winter durchgeführt werden.

Plus im Kindergarten-Etat


Einverstanden waren die Räte auch mit dem Rechnungsabschluss des Kindergartens für 2015. Es gab einen Überschuss von 19 445 Euro, die Einnahmen betrugen 460 982 Euro und die Ausgaben 441 537 Euro. Größter Posten waren die Personalkosten mit 338 000 Euro. Der Haushaltplan für 2016 wurde mit 463 134 Euro Einnahmen und 429 670 Euro Ausgaben festgelegt. Der zu erwartende Zuschuss beträgt 33 465 Euro.

Für die Feuerwehrsirenen im Raum Burgtreswitz und Gebhardsreuth wurden neue Standorte gesucht. Geeignet sind in Burgtreswitz das Grundstück des Anwesens Fleischer (Am Rowei) sowie das Gelände oberhalb des Anwesens Kaiser im Neubaugebiet Grub. Die Feuerwehr Gröbenstädt will den 16 Meter hohen Mast selbst aufstellen.

An den Bauausschuss verwiesen die Räte den Antrag von Peter Franz, Strehbergweg 4, die Feldsteinmauer zwischen dem Würfel-Parkplatz und seinem Anwesen auszubessern. Die Kosten sollen rund 7000 Euro betragen.
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