Marktrat Moosbach
Trockenes Jahr gut überstanden

Da wird es eng zugehen: der Standort für ein Buswartehaus, eine Ortstafel und eine Tempo-50-Tafel beim Anwesen Bäckerei Held in Burgtreswitz. Bild: gi
Politik
Moosbach
15.01.2016
112
0

Bürgermeister Hermann Ach ist in Sachen Wasserversorgung Moosbach zuversichtlich. Nun für Gaisheim muss noch eine Lösung her.

Moosbach ist mit einem guten Wasservorrat ins neue Jahr gestartet. Auch das wasserarme 2015 hat die Kommune gut überstanden. Von 50 000 Kubikmetern im Tiefbrunnen wurden nur 40 000 abgezapft, 10 000 Kubikmeter sind Reserve. Außerdem will die Gemeinde eine höhere Entnahme von 80 000 Kubikmetern bei der Wasserrechtsbehörde beantragen.

Nitratwert senken


Ach betonte in der Marktratssitzung, dass der Tiefbrunnen wegen der Nitratwerte (38 Milligramm pro Liter) nicht überstrapaziert werden soll. Durch Beimischung von Quellwasser könne der Nitratwert auf 18 bis 24 gesenkt werden. Der Grenzwert liege bei 50. Immerhin stehen aus der Wasserversorgung Etzgersrieth nochmals 10 000 Kubikmeter zur Verfügung. Die Quellschüttungen gingen im Laufe des Jahres etwas zurück. So lag die Gesamtschüttung im April noch bei 531,7 Litern pro Minute, im November bei 389,1 und im Dezember bei 399,9.

Die Quellen der Wasserversorgung Moosbach lieferten 135,2 Liter pro Minute (April 170,1), Gaisheim 13,4 (April 33,8), Tröbes/Rückersrieth/Ragenwies 76,5 (April 115,6), Etzgersrieth 105,8 (April 136,3) und Ödpielmannsberg 69 (April 75,9).

Nichts einzuwenden hatte das Gremium gegen die Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Weiheranlage von Georg Leipold in Etzgersrieth. Weiterer Punkt waren die Auftragsvergaben für die Möblierung des Saals im Schloss Burgtreswitz und die Saalbeleuchtung. Die Gemeinderäte beschlossen, dass die Entscheidung, was bestellt wird, der Förderverein Schloss Burgtreswitz, der auch die Kosten trägt, nach Bemusterung der Einrichtungsgegenstände selbst treffen kann.

Einverstanden war das Gremium auch mit dem Bebauungsplan "Schießanger" der Stadt Oberviechtach. Erika Sauer brachte dass Buswartehaus an der neuen Pfreimdbrücke in Burgtreswitz zur Sprache. Auch über eine Ausleuchtung sei zu sprechen. Zunächst müsse die Grundstücksfrage für das Bushäuschen geklärt werden, bat Bürgermeister Ach um Geduld.

Konrad Lingl sprach das geplante Ortsschild bei der Bäckerei Held an. Dadurch werde die Brücke eine Außerortsstraße. Lingl bezeichnete die Orientierung durch die Verkehrsteilnehmer auf der Brücke nachts als nicht gut. Der Rathauschef erklärte, dass dies durch entsprechende Fahrbahnmarkierungen verbessert werde.

Küche ein Thema


Josef Rauch berichtete über eine Küchenbenutzung nach Schluss der Disco der Heimatfestburschen und -mädchen in der Grundschule/Mittagsbetreuung. "Schulfremde Personen haben dort nichts verloren." Er gab datenschutzrechtliche Belange an. "Als Vertreter des Sachaufwandsträgers war das meine Entscheidung", rechtfertigte Ach seine Entscheidung. Rauch stellte daraufhin den Antrag, in der nächsten Sitzung darüber zu beraten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.