Planungsausschuss hat Fläche im Visier
Rückenwind für Windräder

Über Lärm und zu schnelles Befahren der Kreisstraßen-Ortsdurchfahrt Burgtreswitz klagen viele Anlieger. Nun will der Straßenbaulastträger Alternativen zur Verbesserung der Situation testen. Bild: gi
Politik
Moosbach
15.07.2016
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Befürworter von Windrädern können hoffen. Bürgermeister Hermann Ach gab in der Marktratssitzung bekannt, dass der Planungsausschuss nicht abgeneigt sei, eine Fläche im Waldgebiet Ragenwies/Bromberg aus dem Landschaftsschutzgebiet zu nehmen. Die Kommune stelle nun einen entsprechenden Antrag beim Bezirk.

Die anderen, für Windräder sich anbietenden Grundstücke, hätten wegen ihrer Nähe von unter fünf Kilometern zur Wetterstation am Eisenberg keine Chance, berücksichtigt zu werden. Dazu zähle das Hochholz zwischen Ödpielmannsberg und Etzgersrieth sowie der Meillerschlag Etzgersrieth in Richtung Wildstein.

Nach Ablauf der Garantiefristen für die neu errichteten Wasserversorgungsanlagen ist es nötig, Wartungsverträge abzuschließen. Der Rathauschef wies darauf hin, dass es sich um komplizierte Schaltanlagen handle, die jederzeit Störungsfälle erleiden können. "Nur wenn die Anlagen funktionieren, kann die Wasserversorgung gewährleistet werden."

Den Zuschlag für die Wartungsarbeiten erhielt die Firma Lippolt aus Weidenberg für eine Jahrespauschale von 3000 Euro. Damit sind ein jährlicher Prüfdienst und bis zu vier Störungsfälle abgegolten.

Freuen werden sich die Bürger von Isgier. Jeder der zehn Rechtler erhält eine weitere Abschlagszahlung von 1000 Euro für 2015. Seit der Eingemeindung von Isgier 1972 wurden damit an sie 194 927 Euro an Rechtlergeldern ausgezahlt. Es handelt sich dabei um die im 19. Jahrhundert entstandenen Holzrechte aus den Waldungen im Gebiet "Finsterberg". Der Markt Moosbach hatte die Rechte, soweit sie bestehen, im Eingemeindungsvertrag 1972 anerkannt.

Um eine Reduzierung der Geschwindigkeit und des Lärms in der Ortsdurchfahrt in Burgtreswitz zu erreichen, prüfen derzeit die Fachstellen viele Möglichkeiten. Bürgermeister Ach bat die Straßenanlieger deshalb noch um etwas Geduld. Der Rathauschef informierte auch darüber, dass der durch Gemeinderat Josef Rauch gestellte Antrag, um Prüfung der Rechtmäßigkeit der Beschlüsse zum Kurpark nun vom Landratsamt behandelt wurde. Das Landratsamt teilte mit, dass keine Rechtwidrigkeit festgestellt werden konnte.

Hans Maier sprach die Instandsetzung von Gehwegen in den Neubaugebieten Burgtreswitz und Moosbach an. Ach stellte eine Durchführung der Arbeiten durch den Bauhof in Aussicht. Konrad Lingl informierte über das Vorhaben des VdK Moosbach, die Gemeinde hinsichtlich der Barrierefreiheit zu testen. Missstände würden der Gemeinde gemeldet.
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