festlicher Jahresschlussgottesdsienst
Gott wird uns begleiten

Pfarrer Josef Most (Mitte) feierte mit Pfarrer i. R. Hermann Schötz (rechts) und Diakon Herbert Sturm (links) in der Pfarrkirche den Jahresschlussgottesdienst. Bild: gi
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Moosbach
02.01.2016
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Mahnende Worte sprach Pfarrer Josef Most im Jahresschlussgottesdienst. Er erinnerte an die Flüchtlingsproblematik und den Hass, den die Scharen von hilfesuchenden Menschen bei manchen ausgelöst haben.

Pfarrer Most zog mit Pfarrer i. R. Hermann Schötz, Diakon Herbert Sturm und 13 Ministranten unter den Klängen des Bläser-Quintetts ins Gotteshaus ein. Der Kirchenchor unter Leitung von Karl Beugler, der auch an der Orgel begleitete, und die Bläser gestalteten die Eucharistie mit. "Wir haben erlebt, wie Heerscharen von Flüchtlingen in Europa eine neue Heimat und Sicherheit suchen. Wir haben erleben müssen, wie dies bei vielen Menschen Hass und Ablehnung hervorruft. Wir haben aber auch gesehen, wie viele Menschen sich engagierten, um den Flüchtlingen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Viel Gutes ist auf diese Weise geschehen", bilanzierte Most.

"In diesem Jahr mussten wir erleben, wie im Namen der Religion Kriege geführt und Gräueltaten verübt wurden. Wir haben aber auch erfahren, wie Menschen furchtlos geholfen haben. Hoffen und beten wir auf ein gutes Ende. Gott wird uns begleiten."

In der Pfarrei sei es ein normales Jahr gewesen. "Für uns stand die Vorbereitung der Renovierung der Pfarrkirche ganz oben", erklärte der Priester. Schon jetzt wurden 50 000 Euro für die Planungen ausgegeben. Es soll die gründlichste Renovierung seit Bestehen der Kirche werden. In Gebhardsreuth entsteht bis 2017 eine Kapelle. Für die Arbeit dankte Most dem Team um Reinhold Baier. PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl blickte in die Statistik. Zwölf Kinder wurden getauft, zehn Paare getraut. 22 Kinder gingen an den Tisch des Herrn, 22 Menschen starben.
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