Firmung in Moosbach
Kreuz aus Chrisamöl

Weihbischof Reinhard Pappenberger (Mitte) spendete am Samstag 72 jungen Christen das Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Moosbach. Den Festgottesdienst hielt er mit Pfarrer Hermann Schötz, Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Josef Most und Diakon Herbert Sturm (von links). Bild: gi
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Moosbach
18.07.2016
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Ein großer Festtag war am Samstag der Firmtag für die Pfarrei Moosbach. Weihbischof Reinhard Pappenberger war gekommen und spendete 72 jungen Christen das Sakrament der Firmung. "Damit der Funke überspringt", war das Motto der 41 Firmlinge aus Moosbach zur Vorbereitung der Firmung.

/Eslarn. Weitere 31 junge Christen kamen mit ihren Paten und Pfarrer Erwin Bauer aus der Pfarrei Eslarn. Vor zwei Jahren war die Firmung in Eslarn. Pfarrer Josef Most begrüßte den Weihbischof, alle Geistlichen, die Firmlinge mit Paten und Eltern in der derzeitigen Baustelle der Pfarrkirche und wünschte Gottes Segen. Er erinnerte an den tödlich verunglückten Sebastian Putzer, der zur Firmung das Kreuz tragen wollte.

"Komm heiliger Geist"


In Konzelebration hielt der Weihbischof mit Pfarrer Josef Most, Pfarrer Erwin Bauer, Pfarrer Hermann Schötz und Diakon Herbert Sturm den Gottesdienst. "Komm heiliger Geist", stimmte die Singgruppe "Taktvoll" unter der Leitung von Martina Irlbacher ein, begleitet von Karl Beugler am E-Piano und an der Orgel, Felix Kopp an der Gitarre und Bernhard Rom an der Bongo-Trommel. Sechs Firmlinge begrüßten den Weihbischof. Die Lesung trug eine Firmpatin vor. Die Fürbitten sprachen Firmlinge, Paten und Eltern und die Seelsorger Most und Bauer. Weihbischof Reinhard Pappenberger blickte auf den Geist Gottes zu Pfingsten, um allen Menschen das Evangelium zu bringen.

In der Predigt erinnerte er, dass Christen seit der Taufe mit Jesus verbunden und unter einen besonderen Schutz Gottes gestellt sind. "Was bringen uns der Glaube und das Sakrament für unser Leben?", fragte der Würdenträger. Der Glaube sei nicht nur in guten Zeiten, sondern auch für die schlechten Zeiten sehr wichtig. "Verwurzelt sein im Glauben hilft uns zu einem positiven Leben. Wir sind von Gottes Güte und Barmherzigkeit umfangen. Jesus ist immer da und nimmt uns unser ganzes Leben an die Hand. Die Gottesmutter ist Vorbild für uns und ist mit Jesus durch die Höhen und Tiefen gegangen. Der Heilige Geist befähigt uns, das Leben zu meistern."

Persönliche Worte


Die Firmlinge erneuerten ihr Taufversprechen und sangen gemeinsam das Taufbundlied. Die jungen Christen traten mit ihren Paten der Reihe nach vor den Weihbischof Pappenberger. Der spendete ihnen durch Salbung mit Chrisamöl in Form des Kreuzes auf die Stirn und Handauflegung das Sakrament der Firmung mit den Worten "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Weihbischof sprach mit jedem Firmling ein persönliches Wort.

Während der Firmspendung erläuterte PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl, was das Zeichen der Handauflegung für einen Sinn hat. Wenn der Bischof dem Firmling die Hand auflegt, so tut er es anstelle Christi. Der Dankgottesdienst der Firmlinge fand für die Moosbacher am Sonntagvormittag und für die Eslarner am Sonntagnachmittag statt.
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