Förderverein Schloss Burgtreswitz
Lohn für unermüdlichen Einsatz

Der Förderverein erhielt eine Spende von 2400 Euro. Zur Übergabe trafen sich Vorsitzender Peter Garreiss, Regionaldirektor Franz Penker von Genossenschaftsverband Bayern aus München, Erhard Burger aus Burgtreswitz, Geschäftsstellenleiterin Karin Lindner aus Moosbach, Direktor Karl Völkl von der Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß sowie Alfred Gissibl und Adolf Graf aus Burgtreswitz (von links) im Schloss. Bild: gi
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Moosbach
13.10.2016
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Burgtreswitz. Seit rund 30 Jahren engagiert sich der Förderverein Schloss Burgtreswitz mit Herzblut für den Wiederaufbau und die Nutzung des historischen Gemäuers. Heute kann die Anlage vielfältig genutzt werden: von Führungen über Wein-, Konzert- und Schauspielabende bis hin zum mittlerweile über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Weihnachtsmarkt.

Soziales Projekt gewürdigt


Für dieses unermüdliche Engagement gab es nun eine weitere Belohnung. Mit der Stiftung des Genossenschaftsverbands Bayern, vertreten durch Regionaldirektor Franz Penker, überreichtenen Raiffeisenvorstand Karl Völkl sowie Karin Lindner von der Geschäftsstelle Moosbach 2400 Euro für den Einbau des Personenaufzugs. Neben der kulturellen Förderung wird hier auch das soziale Projekt gewürdigt, ist doch durch den Aufzug das Schloss nun auch für gehbehinderte Besucher zugänglich.

"Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele", zitierte Penker den Gründervater Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Er war von der vom Vereinsvorsitzenden Peter Garreiss angebotenen Führung durch das Schloss beeindruckt. Das Geld sei hier richtig angelegt, meinte der Regionaldirektor.

Gerade die Kombination von Kultur- und Sozialengagement sei äußerst selten. Der Förderverein stelle mit der Öffnung des Schlosses für Gehbehinderte durch den Aufzug für alle Räumlichkeiten genau diese Kombination her. Dies sei letztlich auch ausschlaggebend für die Auswahl der Stiftung gewesen, welche auch voraussetzt, dass sich die örtliche Raiffeisenbank mit 50 Prozent an der Spende beteilige. Direktor Völkl unterstrich die regionale Nähe vom Schloss ebenso wie vom Förderverein zur örtlichen Raiffeisenbank. Denn vor Ort wisse man eben um die Leistungen solch herausragender Projekte, sagte Völkl. Auch hier zeige sich der Nutzen eines engmaschigen Filialnetzes, wie es die Raiffeisenbank unterhält.

Viele Ideen


Garreiss dankte auch im Namen der Helfer Erhard Burger, Alfred Gissibl, Adolf Graf und Max Mayer für die großzügige Spende, nicht nur mit Worten, sondern auch mit einem Weißwurstfrühstück für alle Anwesenden. Nach 30 Jahren beginne man zum Teil schon wieder vorne mit dem erneuten Renovieren. Natürlich fehle es an weiteren Ideen und Projekten nicht, informierte der Fördervereins-Chef.
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