Krieger- und Reservistenkameradschaft Moosbach
Besondere Ehre für Kriegsteilnehmer

Ludwig Bock (links) und Adolf Fischer sind seit 60 Jahren im Bayerischen Soldatenbund. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
11.03.2016
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Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Krieger- und Reservistenkameradschaft im Vereinslokal Bock. Der Verein hat 67 Mitglieder, informierte Vorsitzender Karl Liebl. Kassier Erhard Bock berichtete über die Finanzen. Bei der Kriegsgräber-Sammlung gingen 350 Euro ein. Johann Hanauer bestätigte einwandfreie Buchführung.

Wieder Ehrensalut


Vorsitzender Liebl stellte den instandgesetzten und TÜV-geprüften Böller vor. Zuletzt hatte es der verstorbene Rainer Rappl bedient. Kein Mitglied im Verein hat jedoch die nötige Ausbildung für den Umgang mit der Abschussvorrichtung. Beschlossen wurde die Restaurierung schon vor der Gründung der Moosbacher Böllerschützen. Bürgermeister Hermann Ach informierte, dass alle elf Böllerschützen die Ausbildung für diesen Standböller besitzen. So könnte es bei Beerdigung von Kriegsteilnehmern wieder Ehrensalute geben.

Nur noch drei Teilnehmer aus dem Zweiten Weltkrieg sind im Verein vertreten, und diese galt es zu ehren. Für 60 Jahre Zugehörigkeit zum Bayerischen Soldatenbund 1874 erhielten Adolf Fischer, Ludwig Bock und Josef Brandstätter Treuenadeln und Urkunden mit der Unterschrift des Präsidenten Oberst a. D Richard Drexl. Kreisvorsitzender Richard Berger und Bürgermeister Ach gratulierten den Geehrten. Ach stellte das Ehrenamt heraus und lobte, dass langjährige Mitglieder dies unterstützen. Neuzugänge zu gewinnen, werde immer schwieriger. Selbst Gelöbnisse seien nicht mehr an der Tagesordnung. Der Rathauschef hoffe daher, dass es im Heimatfestjahr 2017 wieder ein Gelöbnis in Moosbach geben werde.

Kriegerdenkmal versetzen


Er sprach auch das Kriegerdenkmal an. Wegen der äußeren Kirchensanierung wird die Vormauerung entfernt und damit auch das Denkmal. Nach den jetzigen Planungen soll es eventuell einen Meter versetzt aufgestellt werden. Ach regte an, sich Gedanken zu machen, ob mit dem Monument "etwas gemacht oder ob es verändert werden sollte". Der Kircheneingang zum Marktplatz hin soll ebenfalls umgestaltet werden. Beim Amt für ländliche Entwicklung habe die Kommune angeregt, den Marktplatz im Hinblick auf die Kirchensanierung mit ins Auge zu fassen.
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