Moosbacher Böllerschützen
Herausforderung Heimatfest

Vermischtes
Moosbach
14.03.2016
14
0

Die Moosbacher Böllerschützen scheinen auf einem guten Weg zu sein. Die Kritik in der Gründerzeit hat sich weitgehend gelegt, war in der Mitgliederversammlung im Vereinslokal Bodensteiner zu erfahren.

Für Vorsitzenden Martin Götz hat sich in den vergangenen zwei Jahren sehr viel getan. Mittlerweile sei der Verein weithin bekannt geworden. "Böllerschießen ist kein neumodisches Zeug wie manche behaupten, sondern habe eine Jahrhunderte alte Tradition."

Er dankte Ortsheimatpfleger Peter Garreiss für die geschichtlichen Ausarbeitungen mit urkundlicher Quellenangabe. Danach gehe das Schützenwesen im Raum Moosbach bis ins Jahr 1516 und unter Umständen noch in die Hussitenzeit zurück. "Wir haben ein erfolgreiches Jahr hinter uns und sind auf dem besten Weg", resümierte zweiter Vorsitzender Michael Reisnecker.

Geordnete Finanzen


Schatzmeister Stephan Wittmann legte geordnete Finanzen auf den Tisch. Besonders schlug dabei der Weihnachtsmarkt in Burgtreswitz zu Buche. Die Kassenprüfer Michael Guttenberger und Harald Köcher bescheinigten einwandfreie Buchführung. Kommandant Harald Köcher und Christian Held sprachen einige technische Dinge wie den Gehörschutz durch Elektronik oder Stöpsel an.

Derzeit gehören zwölf aktive Schützen dem Verein an. Elf davon haben einen Böller. Köcher wies darauf hin, dass es in der Munition auch "Blindgänger" gab, die nicht knallten. "Manche haben deshalb ihr zugeteiltes Pulver schon vorzeitig verschossen", bedauerte er. Bürgermeister Hermann Ach gratulierte zu dem erfolgreichen Vereinsjahr. Auch heuer warten viele Termine auf die Böllerschützen.

Alles fiebere aber dem Heimatfestjahr 2017 entgegen. "Hier haben die Böllerschützen ihren großen Auftritt, denn der Oberpfälzer Bezirksschützentag wird in Moosbach stattfinden", sagte Ach. Die Gemeinde werde dadurch über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Die Schützen des Vereins könnten jederzeit das Schießgerät der Kriegervereine der Gemeinde bedienen, ergänzte der Rathauschef. Für das Probeschießen werde ein passendes Grundstück gesucht. Ach brachte die Pfreimdauen ins Spiel. Altbürgermeister Hans Roßmann lobte die gute Ausstattung der Böllerschützen. Der Verein pflege die Tradition und sei sehr wichtig.

Nächste Termine


Vorsitzender Götz wies auf die nächsten Termine mit Auftritten in Pleystein (am 4. Juni und 2. Juli) sowie am 16. Juli beim Bezirksschützentreffen in Obernrieth hin. Auch beim Weihnachtsmarkt in Burgtreswitz und eventuell beim Gartenmarkt in Moosbach wollen die Böllerschützen mitmachen. Eine große Herausforderung für den jungen Verein werde das Heimatfest werden. 2017 sei man außerdem von der Schützengesellschaft Glauchau bei Zwickau eingeladen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.