Moosbacher feiern Kirchenpatrozinium
Zeichen für den Glauben

Die Moosbacher Blasmusik spielte die Vereine mit Fahnenabordnungen vom Kurpark zur Pfarrkirche. Darunter reihten sich auch die weltlichen und kirchlichen Institutionen mit ein. Bild: gi
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Moosbach
05.07.2016
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Peter und Paul sind die Kirchenpatrone der Pfarrei Moosbach. Am Sonntag feierten die Gläubigen das Patrozinium. Dabei verkündete Pfarrer Josef Most auch Details zur Renovierung des Gotteshauses.

(gi) Die Ursprünge der Pfarrei gehen in das 12. Jahrhundert zurück. Aber beim großen Brand im Jahre 1848 wurde die Pfarrkirche zum Großteil vernichtet. Die neue Kirche wurde 1859 eingeweiht.

Die Moosbacher Blasmusik unter Leitung von Franz Sturm spielte die vielen Vereine der Pfarrei mit ihren Fahnenabordnungen vom Kurpark zur Kirche. Pfarrer Josef Most zog mit den Ministranten unter feierlichem Glockengeläut in die Pfarrkirche ein. Am Altar hatten vierzehn Vereinsvertreter mit ihren bunten Fahnen Stellung bezogen. Das Bläserquartett unter Leitung von Franz Sturm sowie der Kirchenchor Moosbach unter Leitung von Sven Biermeier und Karl Beugler an der Orgel sorgten für eine festliche Stimmung.

Symbol für die Kirche


Elisabeth Völkl trug die Lesungen vor. In seiner Predigt ging Pfarrer Most zunächst auf das Wirken der beiden Kirchenfürsten Petrus und Paulus ein. Beide seien Symbole für den Zusammenhalt und den Bestand der Kirche. Most bedauerte, dass sich die Moosbacher Kirche derzeit als Baustelle präsentiere. Es werde gebaggert, gegraben und gebaut. Und das nicht aus Jux, sondern aus Notwendigkeit. Denn die Kirche zeige bedrohliche Bauschäden, deren Behebung nicht länger hinausgeschoben werden konnte.

Das Bistum Regensburg verlangte deshalb eine gründliche Außenrenovierung, die 1,5 Millionen Euro koste. 800 000 Euro davon müsse die Pfarrei tragen. Bisher wurden 20 000 Euro von den Gläubigen gespendet.

Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Elisabeth Völkl machte dem Pfarrer Mut. Sie gab bekannt, dass ihr Gremium beschlossen habe, die Kirchenrenovierung zu unterstützen. In der Mitte von Moosbach solle endlich wieder ein Gotteshaus stehen, das eine positive Ausstrahlungskraft habe.

"Wir müssen ein Zeichen dafür setzen, dass in Moosbach der Glaube noch lebt." Völkl kündigte eine groß angelegte Bausteinaktion für die Kirchenrenovierung an. Bausteine werde es ab zehn Euro geben. Jeder könne selbst entscheiden, welchen Wert sein Baustein erhalten soll.

Musikalische Höhepunkte bot der Kirchenchor mit den von Sven Biermeier einstudierten und nicht alltäglichen Liedern "Locus iste" von Anton Bruckner und dem "Tu es Petrus" von Vinzenz Goller.

Frühschoppen am Garten


Mächtig erklangen im Kirchenschiff am Ende des Gottesdienstes die Lieder "Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land" und "Großer Gott wir loben Dich". Nach dem Gottesdienst lud Pfarrer Most zum Frühschoppen am Garten am Pfarrheim ein. Bei Weißwurst und Brezen spielte die Moosbacher Blasmusik auf.
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