Neues Kupferdach der Moosbacher Pfarrkirche
Spitzenarbeit in luftiger Höhe

Kondition mussten die Spengler der Firma Liebl bei der Verkleidung der Turmspitze mit Kupferblech haben. Gott sei Dank verlief alles unfallfrei. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
04.11.2016
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Weit hinaus ins Pfreimdtal ist das neue Kupferdach des Moosbacher Kirchturms zu sehen. Autofahrer, die von Vohenstrauß kommen, fällt beim Verlassen des Walds oberhalb von Burgtreswitz der Glanz des Metalls sofort ins Auge.

Die hiesige Firma Liebl hat die Kupferverblechung des Kirchturms abgeschlossen. In fast 50 Metern Höhe waren die Spengler einige Zeit damit beschäftigt, die 17 Meter hohe Spitze mit Kupferblech zu belegen. Der achteckige Turm mit einem Umfang von 23,40 Metern im unteren Teil verlangte den Spenglern in dieser luftigen Höhe alles ab. Da hieß es fit sein und auf jeden Schritt achten. Immerhin waren 180 Quadratmeter Kupferblech aufzunageln. Trotz des Transportaufzugs war stets Vorsicht geboten.

"Kampf gegen die Uhr"


Schon vor den Verblechungsarbeiten sorgte die Zimmerei Kreutzer aus Lanz für einen standsicheren Dachstuhl. Die Firma Liebl erledigte aber nicht nur die Turmverblechung, sondern versah auch die neue Sakristei mit einem Kupferblech und brachte die neuen Dachrinnen an der Kirche an. In der Sakristei läuft der Innenausbau, sie soll bis Weihnachten fertig sein.

Auch die Arbeiten an den Seiteneingängen und Windfängen sollen bis dahin abgeschlossen werden. Architekt Gerfried Mühlbauer und Pfarrer Josef Most finden wegen des bevorstehenden Winters keine Ruhe mehr. Mühlbauer spricht von einem "Kampf gegen die Uhr", denn auch der Außenputz soll noch aufgezogen werden, damit das riesige Baugerüst verschwinden kann.
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