Patrozinium in Gaisheim: Pfarrer Most erinnert an das Leben des heiligen Jakobus
Immer auf der Suche nach Gott

Pfarrer Josef Most feierte mit den Gläubigen das Patrozinium der Dorfkapelle in Gaisheim. Bild: gi
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Moosbach
28.07.2016
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Gaisheim. Für die Ortschaft war der Montag ein Festtag. Denn die Gläubigen feierten mit einem Gottesdienst den Namenstag ihrer schmucken Dorfkapelle. Sie ist dem heiligen Jakobus geweiht.

Als Ministranten fungierten Katharina und Andreas Schmid. Die Gottesdienstbesucher sangen das Lied zum heiligen Jakobus und die Schubertmesse. Pfarrer Josef Most, der das Festamt hielt, erinnerte an die Darstellung des Heiligen in der Dorfkapelle mit Pilgerstab, Schwert und Pilgerhut mit Muschel. Er soll in seinem kurzen Leben nach Spanien gekommen sein. Durch ein Schwert sei Jakobus umgekommen.

Er gehörte zu den Donnersöhnen. Als Apostel war er am Ölberg dabei, als Jesus Blut geschwitzt hat, sowie bei der Verklärung Jesu. Jakobus war der erste Märtyrer. Die Jakobsmuschel ist das Symbol der Pilger nach Santiago de Compostela. Man sagt der Jakobusmuschel magische Kräfte nach, die Glück bringen sollen.

Der Seelsorger erwähnte Maria Schötz, die über ihren Pilgerweg nach Santiago durch einen Vortag mit Bildern in Moosbach schon referierte. "Der Patron der Kirche erinnert uns, dass wir Gott suchen sollen, da wir auf dem Weg als Pilger sind und Christus vertrauen sollen."

Die Lesung trug Waltraud Schmid vor. In der Messe gedachte der Priester auch der Verstorbenen der Ortschaft. Der Seelsorger dankte allen für die Mitfeier und besonders Mathilde Zimmermann für die Betreuung und Sauberhaltung der Dorfkirche.
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