Riesenboviste im Burgtreswitzer Schlossgarten
"Teufels Schnupftabak"

Der Pilzsachverständige Stefan Hartwig hatte an den drei Riesenbovisten im Schlossgarten von Burgtreswitz seine helle Freude. Bild: gi
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Moosbach
21.10.2016
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Burgtreswitz. Drei Riesenboviste schreckten die Vorbeigehenden im Schlossgarten auf. Die Pilze hatten einen Durchmesser von über 30 Zentimetern. Der Pilzsachverständigen Stefan Hartwig kam zur Begutachtung vorbei. Wenn man sie sicher erkennt, sind es leckere Speisepilze. "Sie in Scheiben schneiden, würzen und panieren und wie ein Schnitzel braten, sind eine Delikatesse erster Klasse", schwärmte Hartwig. Allerdings dürfen die Riesenboviste nur gegessen werden, wenn sie 100-prozentig weiße Farbe zeigen. Verfärbungen deuten auf eine Überreife hin. Der Bovist zerfällt und wird zu Staub. Wenn dann auf ihn getreten wird, staubt es gewaltig. Deshalb wird er auch als "Teufels Schnupftabak" bezeichnet.

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