Segen für neues Kirchturmkreuz
Kirche vor goldenen Zeiten

Das neue vergoldete Kreuz wird bald vom Turm der Moosbacher Pfarrkirche ins Land hinaus strahlen. Vorher segnete es Pfarrer Josef Most. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
08.11.2016
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"Heuer ist ein besonderes Kirchweihfest", begrüßt Pfarrer Josef Moosbach die Gläubigen in der Moosbacher Pfarrkirche. Der Grund: Kirwa und die Weihe des neuen Kirchturmkreuzes fallen zusammen.

Vor dem Hochaltar war am Sonntag das neue, fast drei Meter hohe und drei Zentner schwere, vergoldete Turmkreuz aus Edelstahl aufgebaut. Der Geistliche zollte der Firma Becher aus Pullenried großen Respekt für diese Arbeit. Auch der Malerwerkstätte Müllner in Pleystein galt sein Dank für die Vergoldung. 11 507 Euro kostete das neue Kreuz, das die kommenden Jahrzehnte ins Pfreimdtal hinunter leuchtet, damit das Gotteshaus noch besser schon von weitem sichtbar wird.

Most bedauerte, dass wegen der vielen unvorhergesehenen und zusätzlichen Sanierungsarbeiten an der Außenseite der Kirche der Zeitplan voraussichtlich nicht eingehalten werden kann. Er freute sich, dass bisher alles unfallfrei verlief. Most erteilte dem Turmkreuz den Segen. Er bat die Gläubigen um weitere Spenden und den Kauf von Bausteinen für die Renovierung.

Das Bläserensemble sowie Hans Karl an der Orgel begleiteten den Gottesdienst mit der Haydnmesse. In seiner Predigt prangerte Most an, dass immer mehr Gipfelkreuze auf den bayerischen Bergen beseitigt werden. Am Ende spendeten die Gläubigen großen Beifall für die Segnung.
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