Soldaten- und Kriegerverein Burgtreswitz
Heldenehrungen in jedem Ort

Vorsitzender Hans Höcker, Kreis-Chef Richard Berger (von links) und Bürgermeister Hermann Ach (rechts) ehrten Hans Hartinger für 50 Jahre Mitgliedschaft. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
15.01.2016
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Kreisvorsitzender Richard Berger hat Respekt vor den Leistungen des nur 45 Mitglieder starken Soldaten- und Kriegervereins Burgtreswitz. Einige Kameraden standen ganz besonders im Mittelpunkt.

Burgtreswitz. Wichtigster Punkt der Jahreshauptversammlung war nämlich die Ehrung treuer und verdienter Mitglieder. Mit Berger und Bürgermeister Hermann Ach zeichnete Vorsitzender Hans Höcker im Vereinslokal Ulrich für 25 Jahre Andreas Roth, Ernst Frischholz und Siegfried Stahl aus. Hans Hartinger erhielt für 50 Jahre ebenfalls eine Urkunde und Ehrennadel.

Höcker sprach im Tätigkeitsbericht alle Ereignisse des Jahres 2015 an. Höhepunkt war das Dorffest mit Brotbacken am Schloss. Bei der Kriegsgräbersammlung kamen 192 Euro zusammen. Der Sprecher dankte den Sammlerinnen Miriam und Natalie Miketta. Kassier Bernhard Koller berichtete über eine geordnete Finanzentwicklung. Ein kleiner Fehlbetrag resultiere aus dem Kauf von Hemden und Krawatten. Martin Kreuzer und Karl Meiller bestätigten einwandfreie Arbeit.

Gepflegte Kameradschaft


Bürgermeister Ach gratulierte den Geehrten und freute sich, dass im Kriegerverein die Kameradschaft so gut gepflegt werde. Dank sagte das Gemeindeoberhaupt dem Verein auch für die Gestaltung des Volkstrauertags in Burgtreswitz. Auch künftig soll es in den einzelnen Orten der Gemeinde separate Heldenehrungen geben. "Das Zusammenlegen an einem Ort halte ich nicht für gut."

Als Ziel gab Ach ein öffentliches Gelöbnis von Soldaten im Heimatfestjahr 2017 aus. Er bat die Burgtreswitzer, mit einem größeren Fest zum Gelingen beizutragen. Der Rathauschef dankte außerdem zweitem Vorsitzenden Max Mayer für die Pflege des Kriegerdenkmales. Er mache den Ortsmittelpunkt zu einem "Vorzeigedorfplatz". Die Diskussion wegen der geänderten Zufahrt habe leider noch kein Ende gefunden.
Das Zusammenlegen an einem Ort halte ich nicht für gut.Bürgermeister Hermann Ach über die Gestaltung der Feierlichkeiten am Volkstrauertag
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