Unheimliche Aufführung von „Gensbloud & G’schling“
Warten auf den Teufel

Vermischtes
Moosbach
03.05.2016
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Burgtreswitz. "Hex, hex" hieß es in der Walpurgisnacht vor dem Schloss. Knorrige alte Hexen mit ihrem dämonenhaften Wesen erschienen und trieben ihr Unwesen. Wild tanzten die schaurig gekleideten Gesellen auf ihren Besen um die lodernden Flammen. Dabei schrien sie immer wieder "Heute Nacht, heute Nacht wird der Zauber neu gemacht".

Sie warteten auf ihren Meister, um sich mit ihm neu zu vermählen. Hintergrund war, dass in der Walpurgisnacht die Hexen ihre Zauberkraft erneuern müssen. Dazu tanzten sie um ein großes Feuer und erwarteten den Teufel. Sie hofften, dass er den Bund mit ihnen neu beschließt, und so ihre Zauberkraft für das nächste Jahr erhalten bleibt. Menschen, die dieses Spektakel beobachten wollten, waren in großer Gefahr, da dieser Zeremonie außer den Hexen und dem Teufel niemand beiwohnen darf. Plötzlich wurde ein Neugieriger ertappt und an dem Baum gefesselt. Weil der Hexentrank zu Ende ging, zapften die Hexen die Person an, und bereiteten mit seinem Blut einen neuen Trank. Als der Mensch die weitere Zeremonie störte, befahl der Teufel ihn zu verbrennen, was symbolisch durch eine Strohpuppe geschah.

Spuk vorbei


Der Teufel und die Hexen bemerkten nun erst die vielen Zuschauer im Zelt. Sofort war der Spuk zu Ende und die wilde Meute verschwand. Begleitet wurde die Aufführung von einer Erzählerin. Die Laienspiel- Gruppe "Gensbloud & G'schling" erhielt großen Beifall für diese unheimliche Aufführung. Das Ereignis wurde gefeiert. Für Essen sorgte der Stormclan und die Feuerwehr Burgtreswitz für Sicherheit.
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