Versammlung des Kapellenfördervereins Gebhardsreuth
Neues Schmuckstück im Ort

Mit der neuen Kapelle entsteht in Gebhardsreuth ein echter Ortsmittelpunkt. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
01.02.2016
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"Der Kapellenneubau sorgt für eine neue Einheit im Dorf", freute sich Pfarrer Josef Most in der Versammlung des Kapellenfördervereins Gebhardsreuth im Gasthaus Schwabl. Bis zum Einweihungstermin am 11. Juni 2017 gibt es aber noch einiges zu tun.

Gebhardsreuth. 40 Mitglieder sowie viele Sponsoren und Freunde unterstützen den Förderverein. In vier Bauausschuss-Sitzungen wurden wichtige Entscheidungen zum Bau getroffen, informierte Vorsitzender Reinhold Baier. "2015 ist viel geschehen." Im Umfeld des Kirchleins haben die Helfer die von Hans Braun angefertigte Halterung für den Maibaum eingebaut. Außerdem erhielt der alte Felsenkeller neben der Kapelle eine Granitverblendung.

Große Schritte


Ein großer Schritt wurde mit dem Einbau der Granitsäulen und der Fenstergesimse durch Steinmetzmeister Christoph Baier getan. Anschließend erstellte Zimmerer Josef Beugler das auf die Granitsäulen aufgelegte Vordach. Die Spenglerarbeiten übernahmen Martin und Bruno Voit. Schließlich wurde die Kapelle an das Stromnetz angeschlossen und durch Martin Köppl der Strom in der Kapelle installiert. Die eisernen Fensterrahmen hatte die Firma Becher aus Pullenried geliefert. Die künstlerisch gestalteten Fensterscheiben stammen von Max Fischer aus Neustadt/WN. Die Außenputz- und alle weiteren Streicherarbeiten erfolgten durch die Firma Kellermann aus Moosbach.

4000 Euro gespart


Weil die Mitglieder vieles selber machten, sparten sie rund 4000 Euro. Die Eingangstür haben sie bei der Schreinerei Liebl, Moosbach, bestellt. Baier dankte dem Katholischen Frauenbund Moosbach, der die Kosten dafür trägt. Insgesamt listete der Vorsitzende bislang 3300 Arbeitsstunden auf. "Dadurch liegen wir gut im Finanzierungsplan."

Baier berichtete auch über die anstehenden Arbeiten. Dabei gehe es vor allem um die Glocke und das Geläut, den Kapellenboden, die Beleuchtung, den Altar, die Außenanlagen sowie die Bänke. Dabei müsse der bereits festliegende Einweihungstermin 11. Juni 2017 im Auge behalten werden.

Schriftführerin Ingrid Heue bat um Verständnis, dass sie ihr Amt aus persönlichen Gründen niederlegen müsse. Kassenleiterin Tanja Köppl informierte über die Finanzen, Max Striegl und Richard Schwabl bestätigten hervorragende Buchführung.

Pfarrer Most sprach den Verantwortlichen des Fördervereins höchste Anerkennung aus. "Da sieht man wieder, was alles möglich ist, wenn ihr zusammensteht", lobte er.

Gebhardsreuth habe dadurch eine neue Einheit bekommen. Auch das Dorf werde durch die Kapelle schöner. Große Anerkennung sprach er dem Vorsitzenden Baier aus. Künstler Fischer bringe ein gewisses Niveau in den Neubau. Der Geistliche freute sich schon auf den ersten Gottesdienst in der Kapelle.

Auch Bürgermeister Hermann Ach gratulierte dem Förderverein. Mit dem Abschluss der Arbeiten beginne der Unterhalt der Kapelle. Deshalb sollte weiterhin Mitgliederwerbung betrieben werden. Das Gemeindeoberhaupt bat Schriftführerin Heuer, die ihr Amt so hervorragend ausführe, weiterzumachen.

Wichtiger Beitrag


Die Kapelle werde sicher ein Schmuckstück für den Ort werden. Der Platz dafür sei ideal. Über 3000 freiwillige Arbeitsstunden sprächen darüber hinaus eine deutliche Sprache. Er freute sich auch, dass alles im Rahmen der Kostenvoranschläge geschehe. Ach freute sich, dass auch Gebhardsreuth mit der Weihe am 11. Juni 2017 einen wichtigen Beitrag im Heimatfestjahr leiste.
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