Viele Vereine und Bekannte gratulieren Margaretha Stahl
„Lenzenbauern-Retl“ feiert 99. Geburtstag

In geistiger Frische feierte Margaretha Stahl (mit Blumenstock) aus Saubersrieth 99. Geburtstag. Ihre Töchter Irmgard und Maria, Freundinnen, Dorffrauen und der Frauenbund ließen die Jubilarin hochleben. Drei Tage gaben sich die Gratulanten die Türklinke in die Hand. Bild: gi
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Moosbach
18.05.2016
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Auf ein gesegnetes Alter von 99 Jahren kann Margaretha Stahl, geborene Grötsch, aus Saubersrieth zurückblicken. Die Jubilarin lebt mit Gottvertrauen "Wie Gott will". "Man muss halt zufrieden sein, das Alter ist da." Schmerzen hat sie keine. Mit ihrem Gehwagen ist sie flexibel.

Töchter helfen Mutter


Groß war auch die Gratulantenschar, die der geistig fitten Jubilarin ihre Aufwartung machte. Neben ihren Kindern mit Familien beglückwünschten sie die Verwandten, Freundinnen, die Dorffrauen und der Frauenbund. Auch die Feuerwehr Saubersrieth-Niederland kam in Uniform mit Blumenstrauß. Die Dorfgemeinschaft lädt die "Lenzenbauern-Retl" immer wieder zu Veranstaltungen ein.

Ältestes Mitglied


Rührend kümmern sich die Töchter Maria und Irmgard um die Mutter. Telefonisch verbunden ist sie mit Tochter Christa im Schwabenland. Zweite Vorsitzende Marga Braun und Emma Hofmeister gratulierten im Namen des Frauenbunds ihrem ältesten Mitglied. Die Jubilarin ist 1994 der Gemeinschaft beigetreten. Geboren wurde Margaretha Stahl am 13. Mai 1917 als erstes von acht Kindern in der Land- und Gastwirtschaft "Zum Michldamer" in Saubersrieth.

Nur ihre zehn Jahre jüngere Schwester Lonie Bodensteiner lebt noch. Zwei Brüder sind im Krieg gefallen. Die Jubilarin heiratete 1949 Johann Stahl aus Saubersrieth. Sie betrieben eine kleine Landwirtschaft und hatten auch Freude mit der Imkerei. Die Ehe war mit drei Töchtern gesegnet. Zur großen Familie zählen jetzt acht Enkel und neun Urenkel. Ihr Mann ist bereits vor 26 Jahren gestorben. Zusätzlich arbeitete sie in der Hosenfabrik Hölzl in Vohenstrauß. "Damals wurde in zwei Schichten gearbeitet", erinnerte sich die Jubilarin, "und man fuhr mit dem Fahrrad zur Arbeit oder ging zu Fuß, bis später ein Bus eingesetzt wurde". Täglich liest sie den "Neuen Tag". Gottesdienste feiert sie beim Fernsehschauen mit.
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