Wallfahrt zur Wieskirche
Schmerz dem Heiland anvertraut

Von Moosbach aus zogen die Vereine mit Fahnen und Banner zum Gedenken an das Übersetzungsfest zur Wieskirche. Bild: gi
Vermischtes
Moosbach
18.10.2016
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Die Wieskirche bei Moosbach rüstet sich schon für den Winter. Am Wochenende stand sie beim Übersetzungsfest jedoch noch einmal im Mittelpunkt.

"Schönster Jesus auf der Wies, der so voller Gnaden ist", sangen die vielen Wallfahrer ehrfurchtsvoll im Gotteshaus. Zuvor waren sie von der Pfarrkirche in Moosbach bei herrlichem und sonnigem Herbstwetter mit der Moosbacher Blasmusik unter Leitung von Franz Sturm zur Wallfahrtskirche gezogen. Fahnenabordnungen und viele Mitglieder der Feuerwehren Moosbach und Gröbenstädt, des Kriegervereins, des OWV, der Schützengesellschaft, der Kolpingsfamilie, des Frauenbunds sowie die Gemeinde- und Pfarrgemeinderäte und Bürgermeister Hermann Ach waren ebenfalls dabei.

Nöte und Freuden


Pfarrer Josef Most zog mit Ministranten feierlich in der Wallfahrtskirche ein. Dort begrüßte er besonders 13 Wallfahrer aus Trausnitz. In seiner Festpredigt sprach der Geistliche die vielen Nöte und Freuden an, die Wallfahrer zum gegeißelten Heiland in die Wieskirche tragen. Viele Pilger kamen nach Moosbach, um ihren Schmerz dem Heiland anzuvertrauen. "Bitte, lieber Heiland, helfe meiner Mutter" oder "Danke, dass ich nach einem schweren Unfall wieder laufen kann", steht auf zwei Votivtafeln aus dem 18. Jahrhundert.

"Der Heiland wird nicht alle Gebet erhört haben. Trotzdem vertrauen wir auf Gott, denn auf ihn können wir uns verlassen", meinte Most. "Wenn wir Gott vertrauen, dann glauben wir", ermunterte Most die Gläubigen, "dann glauben, hoffen und beten wir". Karl Beugler an der Orgel und der Kirchenchor unter Leiter von Sven Biermeier begleiteten die Messe. Lesungen und Fürbitten trug Anja Sauer vor.

Dank an alle Helfer


Pfarrer Most wies darauf hin, dass die Wieskirche nun in den "Winterschlaf" gehe. Er dankte allen, die das ganze Jahr über mithalfen, dass die Wallfahrt aufrechterhalten werden kann. Stimmgewaltig erschallte am Ende des Gottesdiensts "Großer Gott wir loben Dich", gesungen von den Gläubigen und Kirchenchor sowie unterstützt durch Orgel und Bläser.
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