24-Stunden-Übung für Feuerwehrnachwuchs
Fiktive Szenarien fix im Griff

Freizeit
Nabburg
29.06.2016
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Die Jugendfeuerwehren aus Nabburg und Oberviechtach sowie der Nachwuchs des Technischen Hilfswerkes stellten ihr Können bei einer 24-Stunden-Übung unter Beweis. Die jungen Helfer sahen sich mit verschiedenen Szenarien konfrontiert.

-Oberviechtach. Zahlreiche Vorbereitungen der örtlichen Jugendwarte waren nötig, um eine solche Übung organisieren zu können. Das Projekt begann für die rund 40 Teilnehmer mit einer kurzen Begrüßung durch die Verantwortlichen und dem Einräumen im Quartier. Anschließend erhielten die Jugendlichen eine theoretische Unterweisung in Wasserförderung über lange Schlauchstrecken, bevor es zum ersten "Einsatz" am Nabburger Skilift ging. Hier wurde der Brand einer landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine simuliert. Schnell hatten die Nachwuchskräfte der Feuerwehren die Situation unter Kontrolle und den simulierten Brand gelöscht. Nach dem Abendessen ging es weiter zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall. Hier mussten die Jugendlichen auch das Erlernte im Bereich der Ersten Hilfe und der technischen Rettung umsetzen, da zwei Personen in einem Auto eingeklemmt waren. Zudem musste das Technische Hilfswerk eine bewusstlose Person aus einem Gebäude retten.

Schnell im Griff


Am darauffolgenden Tag wurden die Teilnehmer durch einen Fehlalarm in einem Nabburger Industriebetrieb geweckt. Nach einer Theroieeinheit mit Kartenkunde mussten die Jugendlichen das Gelernte gleich darauf bei einer Personensuche anwenden. Nach einem Fußballspiel ging es am frühen Nachmittag zur großen Abschlussübung. Eine Explosion am Nabburger Skilift wurde simuliert. Hier kamen auch die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtbereich Nabburg hinzu. Die Brandbekämpfung wurde schnell vorgenommen, und auch die vermissten Personen wurden bald gefunden und gerettet.

Beim Abschluss im Nabburger Feuerwehrhaus begrüßten Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisbrandmeister Helmut Schatz auch den THW-Ortsbeauftragten Dietmar Bleistein sowie Bürgermeister Armin Schärtl. Das Stadtoberhaupt lobte die vorbildliche Jugendarbeit der Hilfsorganisationen. Dies sei unerlässlich für die Zukunft sowie die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Kreisbrandinspektor Richard Fleck hob die Wichtigkeit und Bedeutung solcher Pilotprojekte hervor. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als vorbildlich. Dies werde für das künftige Arbeiten an der Einsatzstelle unerlässlich sein.
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