30 Jahre Eltern-Kind-Gruppen

Zur Jubiläumsfeier der Eltern-Kind-Gruppen gehörte auch ein Gottesdienst. Bild: bph
Freizeit
Nabburg
17.05.2017
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Gemeinsam spielen und dabei neue Erfahrungen machen ist das Ziel der Eltern-Kind-Gruppen, die es seit drei Jahrzehnten gibt. Sie sind Anlaufstelle für Eltern und Kinder. Hier erleben sie Gemeinschaft, Freude und Freunde. Am Samstag wurde mit einem Dankgottesdienst voraus Jubiläum gefeiert. Dabei wies Stadtpfarrer Hannes Lorenz auf die Worte Jesu hin: "Lasset die Kinder zu mir kommen!"

Das Markus-Evangelium mit der Segnung der Kinder stellte Pfarrer Lorenz in den Mittelpunkt seiner Predigt. "Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, er wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie."

Die Gründung der ersten Mutter-Kind-Gruppe in der Stadt geht auf die Initiative von Regine Jost und den Katholischen Frauenbund 1987 zurück. Treffpunkt ist jeweils das Jugendwerk. Derzeit sind jedoch die Gruppen aufgrund der bevorstehenden Umbaumaßnahmen ausgelagert in das frühere Rathaus am Unteren Markt. Katholisches Bildungswerk und Stadtrat unterstützten das Vorhaben.

Die Kleinen im Alter bis zu drei Jahren lernen den Umgang mit anderen Kindern, während sich die Mütter über Erziehungsfragen austauschen können, Elternrolle und Erziehungsaufgabe zu bedenken und zu diskutieren. Mütter, auch Väter, treffen sich mit ihren Sprösslingen für zwei Stunden in einem Gruppenraum im Jugendwerk. Dort wird gemeinsam unter pädagogischer Leitung gespielt, gesungen, gemalt und geredet.

Drei Schwerpunkte


Diese Eltern-Kind-Gruppen werden den Bedürfnissen der Eltern und ihrer Kinder gerecht. Auch finden sie Unterstützung in Erziehungsfragen und die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Die Treffen werden von drei Schwerpunkten geprägt: Die Mütter beobachten die Kleinen beim Spielen und stehen ihnen bei Problemen oder Fragen zur Verfügung. Die Kinder lernen den Umgang mit Gleichaltrigen und bereiten sich so auf den Kindergarten vor. Außerdem haben die Eltern die Möglichkeit, sich über die verschiedensten Themen von Kinderkrankheiten bis zu Essgewohnheiten auszutauschen. Darüber hinaus gibt es viele gemeinsame Aktivitäten, wie etwa Kreis- und Fingerspiele, Reime, Lieder, einfache Bastelarbeiten, Umgang mit verschiedenen Materialien und vieles mehr. In den zurückliegenden 30 Jahren haben 16 engagierte Frauen diese wertvolle Einrichtung in Trägerschaft des Katholischen Frauenbundes zielführend geleitet. Aktuell gibt es fünf Gruppen mit 44 Kindern. Sie werden geleitet von Paula Appelt, Simone Beer, Roswitha Birner, Daniela Leidig und Claudia Mutzbauer.

Die weltliche Feier im Freigelände des Kindergartens Sankt Marien fand bei Kaffee und Kuchen statt. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Armin Schärtl, Stadtpfarrer Hannes Lorenz sowie Christa Schlagenhaufer, die Vorsitzende des Frauenbundes, und eine Reihe ehemaliger Gruppenleiterinnen.
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