Jung-Angler im teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb
Bestaunter Stör

Löste Staunen beim Angler-Nachwuchs aus: der zu Zuchtzwecken gehaltene Stör. Bild: exb
Freizeit
Nabburg
17.05.2017
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Einen Einblick der besonderen Art erhielt die Anglerjugend der Nabburger Sportangler beim teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb in Wöllershof. Nach der Vorstellung des Betriebes durch Fischwirtschaftsmeister Kevin Bäumler ging es gleich in Richtung laichbereiter Karpfen. Dort konnten die in der Oberpfalz vorkommenden Spiegel-, Wild- und Schuppenkarpfen bestaunt werden. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Betrieb auf die Aufzucht und Erhaltung von gefährdeten Fischarten, um bei Bedarf einen gut erhaltenen "Gen-Pool" zu schaffen, der im Falle eines Fischsterbens abgerufen werden könnte. Der Arbeitsschwerpunkt ist der Stör. Die Jugendlichen konnten einige dieser Ur-Fische hautnah erleben, und manche brachten den Mund gar nicht mehr zu, als sie den unbezahlbaren, gut zwei Meter großen Hausen sahen. Neben sieben Störarten in allen Größen wurden auch Störhybride und Albino Sterlet bestaunt. Mit großen Augen ging es vorbei an anderen Fischarten wie Nase, Karausche sowie Waller in Richtung Warmwasserbruthaus. In den Zugergläsern sahen die Petrijünger eine unüberschaubare Menge an Stör- und Naseneiern. Nachdem alle Fragen der Jugendlichen beantwortet waren, bedankten sich die Jugendwarte Matthias Baier und Johann Weinfurtner noch für die interessante Führung.

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