"Public Viewing" bei der Nordgauhalle - Aus der Stadtratssitzung
Fußballfieber unter freiem Himmel

Freizeit
Nabburg
11.06.2016
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Während der Fußball-EM gibt es "Public Viewing" bei der Nordgauhalle. Einen Antrag, den der Handball/Fußball-Förderverein des TV 1880 gestellt hatte, billigte der Stadtrat einstimmig. Vorgesehen ist, auf dem Parkplatz bei der Kegelbahn alle Spiele mit deutscher Beteiligung zu zeigen. 250 bis 300 Besucher sollen dort Platz finden. Den Ausschank übernimmt der Turnverein; bei schlechtem Wetter steht die kleine Nordgauhalle zum Ausweichen zur Verfügung. Weil die Spiele zum Teil erst nach 22 Uhr aus sein werden, bedurfte es der Sondergenehmigung. Dafür hatte der Bundesgesetzgeber rechtlich den Weg frei gemacht.

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgermeister Armin Schärtl den Brief des Innen-Staatssekretärs Gerhard Eck an MdL Alexander Flierl, betreffend den Bahnübergang (wir berichteten), verlesen. Dazu erkundigte sich Altbürgermeister Josef Fischer, ob es im Rathaus bekannt war, dass der Stimmkreisabgeordnete zusätzliche Unterlagen ans Bayerische Innenministerium versandt hat. "Nein", antwortete ihm dazu Schärtl und fügte an, dass er es aus der Zeitung erfahren habe, dass sich Flierl mit dem Thema befasste.

Bei den Anfragen am Ende der Sitzung kam das Thema nochmals zur Sprache. Die Vorgehensweise des Parlamentariers Alexander Flierl (CSU) stieß auf Kritik des SPD-Stadtrates Josef Götz. Frank Zeitler (CSU) entgegnete, dass dadurch festgestellt werden konnte, dass die Vieregg-Rößler-Lösung technisch realisierbar wäre. Bürgermeister Armin Schärtl trat für ein Ende aller Debatten in dieser Angelegenheit ein: Die CSU müsse jetzt mal wissen, was sie will - vor allem, ob sie mit an einem Strang für die von Eck befürwortete Rahmenplantrasse ziehen möchte.

Der Bürgermeister gab den Stadträten ferner ein Schreiben der katholischen Kirchenverwaltung zur Kenntnis, die sich gegen die Abgabe eines Grundstücks in Perschen aussprach. Es wäre benötigt worden, um ein von der CSU-Fraktion beantragtes Buswartehäuschen errichten zu können. Eine gegenüberliegende Fläche, so hieß es, sei dazu geeignet.

Für Baumaßnahmen in den Ortsteilen Haindorf (Abwasseranlage) und Perschen (Wasserleitungserneuerung) vergab der Stadtrat einen Auftrag. Er ging für 990 146 Euro an die Firma Baumer aus Oberviechtach. Ferner entschied sich das Gremium, den östlichen Seitenweg der Sauerzapfstraße in Richtung Namsenbach provisorisch zu erschließen. Dort möchte die Stadt ein Grundstück an eine Nabburger Firma verkaufen, die eine Lagerhalle bauen will. Auf die Kommune kommen dadurch Kosten in Höhe von etwa 25 000 Euro zu.
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