Schlossschützen Neusath
Neue Heimat in Eigenregie

Für ihre langjährige Treue zu den Schlossschützen wurden bei der Jahreshauptversammlung zahlreiche Mitglieder geehrt.
Freizeit
Nabburg
14.03.2016
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Nachdem die Schlossschützen mit der Pachtung des Schützenheims in Neusath ihre neue alte Heimat gefunden haben, will sich der Verein wieder verstärkt der Jugendarbeit zuwenden. Dieses Ziel gab Schützenmeister Albert Zitzmann bei der Jahreshauptversammlung aus.

Mehr als 40 Mitglieder folgten der Einladung ins Schützenheim der Schlossschützen Neusath. Schützenmeister Albert Zitzmann blickte dort zunächst auf das vergangene Jahr zurück. Als einen Höhepunkt bezeichnete er die Übereinkunft des Vereins mit Baron Lichtenstern über die Wiederbelebung der Schlossschenke als Schützenheim mit den Schützen als Pächter. Zuvor wurden notwendige Sanierungsmaßnahmen vorgenommen.

Dann verließen die Schlossschützen ihre provisorische Heimat bei der königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft Nabburg und zogen wieder nach Neusath. Zitzmann dankte bei dieser Gelegenheit der Feuerschützengesellschaft für die Aufnahme. Die Übernahme des Schützenheims in Eigenregie habe sich gelohnt, war der Schützenmeister überzeugt. Dadurch werde nicht nur die Schießstätte erhalten, sondern auch die Gaststätte für die Ortschaft.

Als ein weiteres großes Ereignis im vergangenen Jahr hob der Sprecher die Feier zum 60-jährigen Vereinsbestehen hervor. Darüberhinaus beteiligten sich die Schlossschützen an kirchlichen Festen, sowie an Veranstaltungen des Gaus. Der Verein hatte am Ende vergangenen Jahres 151 Mitglieder. Als größte Aufgabe für den Verein bezeichnete Zitzmann die Förderung der Jugendarbeit.

Im Rundenwettkampf


Laut Schießleiter Thomas Schießl kam das Leistungs-Schießen in den vergangenen beiden Jahren etwas zu kurz. Dies soll nun wieder anders werden. Trotzdem startete jeweils eine Mannschaft im Rundenwettkampf Luftpistole und Luftgewehr. Auch vereinsinterne Wettkämpfe standen auf dem Programm. Daran beteiligten sich laut Jugendleiter Matthias Zitzmann auch zahlreiche Nachwuchsschützen. Die stellvertretende Damenleiterin Franziska Hofstetter blickte vor allem auf zahlreiche Arbeitseinsätzen im Hinblick auf den Umzug ins Schützenheim und das Vereinsjubiläum zurück. Böllerreferent Markus Schießl berichtete von diversen Übungsschießen und der Teilnahme der Böllerschützen an vielen Veranstaltungen. OSB-Präsident Franz Brunner lobte die Schlossschützen für ihr großes Engagement. Er bezeichnete es erfreulich, welche gute Arbeit vor Ort geleistet werde. Neben zahlreichen weiteren Mitgliedern (siehe grünen Kasten) zeichnete OSB-Präsident Brunner bei der Versammlung auch den ehemaligen Landtagsabgeordneten Otto Zeitler für 50-jährige Mitgliedschaft aus.

Ehrungen bei den Schlossschützen10 Jahre: Patrick Muther, Angela Pösl, Bettina Schwarzbeck, Carola Treiber und Gudrun Wisberg.

25 Jahre: Anita Blödt, Brigitte Ligl, Christine Raps und Rainer Wegmann.

40 Jahre: Anna Grill, Helga Hauptmann und Gottfried Maier.

50 Jahre: Willi Krieger.

60 Jahre: Matthias Hösl, Albert Hösl.

Die OSB-Vereinsnadel in Silber erhielten Richard Monat, Johann Süß, Barbara Wiesenbacher, Erich Wiesenbacher, Josef Albang, Carina Mönch, Andreas Ringlstetter, Bettina Schwarzbeck, Philipp Wiederspieck und Reinhard Wilhelm. (ral)
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