Gymnasiasten bei "Science-Olympiade" - Zwei Schüler qualifizieren sich für die Finalrunde
"Echt kuhl" bei der Olympiade

Luisa Baumann (9c), Maximilian Frint (9a), Hannah Jäger (9b), Kathrin Jäger (6c), Tina Knorr (9c), Alicia Märkl (9c), Florian Simon (9d) und Christopher Vogt (9c) bekamen für ihre erfolgreiche Teilnahme an der "13. Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) 2016" ihre Urkunden aus den Händen des Schulleiters Franz Xaver Huber überreicht. Mit im Bild ist der betreuende Chemielehrer Josef Schiffl (rechts) zu sehen. Bild: hfz
Kultur
Nabburg
26.04.2016
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Acht Schüler des Gymnasiums nahmen erfolgreich an der ersten Runde der "Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO)" 2016 teil. Das Angebot dieser Wissenschaftsolympiade richtete sich an naturwissenschaftlich interessierte und leistungsbereite Jugendliche. Schulleiter Franz Xaver Huber freute sich gemeinsam mit Lehrer Josef Schiffl, Fachbetreuer für Chemie, im Namen des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel die Urkunden überreichen zu dürfen.

In diesem Jahr stand die erste Runde der IJSO unter dem Motto: "Milch - echt kuhl". Die Schüler mussten das Getränk unter biologischen, chemischen und physikalischen Gesichtspunkten untersuchen und in diesem Zusammenhang umfangreiche experimentelle und auch theoretische Aufgaben lösen. So untersuchten die Jungchemiker das Volumen und die Stabilität von Milchschaum in Abhängigkeit von der Temperatur, dem Rührverhalten sowie dem Fettgehalt der Milch. Darüber hinaus testeten sie das Verhalten der Milchproteine gegenüber Säuren und stellten aus Milch Quark her. Im theoretischen Teil mussten die Jungforscher die charakteristische Schichtung im Latte Macchiato erklären sowie Fragen zu medizinischen Therapieversuchen bei Lactoseunverträglichkeit beantworten.

Insgesamt 4200 Schüler haben sich bundesweit an der Olympiade beteiligt. 950 von ihnen qualifizierten sich für die zweite Runde. Zu ihnen gehörten auch Maximilian Frint, Hannah und Kathrin Jäger sowie Christopher Vogt. Sie mussten dort ihr naturwissenschaftliches Wissen in einem 45-minütigen Multiple-Choice-Test, der unter Klausurbedingungen in der Schule geschrieben wurde, unter Beweis stellen. Maximilian Frint und Christopher Vogt waren wiederum so erfolgreich, dass sie auch die dritte Wettbewerbsrunde erreicht haben. In dieser müssen sie nun eine 90-minütige Klausur bearbeiten, die - in Anlehnung an das internationale Format des Wettbewerbs - aus einem Teil mit Multiple-Choice-Aufgaben sowie einem Teil mit komplexen theoretischen Aufgaben aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik bestehen wird. Diese Prüfung an der Hochschule Merseburg ist sodann das mögliche Sprungbrett zum Bundesfinale, zu dem nur die Besten Deutschlands eingeladen werden.
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