Happening spielt Christmas-Rock

Mit "Christmas Rock" rundete die Band "Happening" die Feiertage ab. Die Musiker (von links) Fritz Pawlick, Hans Wild, Karl-Heinz Rauch, Heinz Giesa und Josef Knorr bescherten ihren Zuhörern im bis auf den letzten Platz voll besetzten "Theatro" einen musikalisch-vergnüglichen Abend. Bild: tie
Kultur
Nabburg
31.12.2015
54
0

"Happening" machte den Anhängern eine große nachweihnachtliche Freude. Seit langem wieder einmal trat die Band in ihrer heimatlichen Region auf. Dort, wo sie im Januar beim Rock-Fasching überzeugt hatte, rundete sie das Jahr nun mit "Christmas Rock" ab.

Genau genommen war nicht einmal mehr ein Stehplatz frei, als am Sonntagabend, direkt nach den Weihnachtsfeiertagen, im "Theatro" die Gruppe "Happening" ihren "Christmas Rock" zum Besten gab. Die fünf Musiker absolvierten ein abwechslungsreiches Programm. Es reichte vom ruhigen Blues bis zum fetzigen Rock, und die Band vermittelte jedem Sound ein eigenes Gepräge.

Klangvolle Bescherung


Schließlich ist Weihnachten ja ein Fest der Freude, und die kann sich in unterschiedlichen Facetten äußern. So in "Please come home for Christmas" der Eagles, womit das Konzert auf der Musik-Café-Bühne eröffnet wurde. Da setzte sich Sänger Karl-Heinz Rauch passend zum Fest eine rot-weiße Mütze auf, die wohl auch der Weihnachtsmann nicht verschmäht hätte. Musikalisch schien das Bandmitglied klar im Vorteil zu sein. Auf jeden Fall war Rauchs Gesang wilder und handelte längst nicht nur von Weihnachten wie im ersten Lied.

Ebenso legten sich die vier weiteren Musiker aus dem Raum Nabburg/Wernberg-Köblitz/Weiden voll ins Zeug: egal ob es sich um Hans Wild an der Gitarre, Josef Knorr an der Bassgitarre, Fritz Pawlick am Keyboard oder Heinz Giesa am Schlagzeug handelte. Die Musik lebte heftig und rauschend in der mitreißenden Darstellung von "Happening". Da kamen die altbewährten Rock-Nummern am laufenden Band daher, von "Dead Flowers" der Rolling Stones bis zu "Get back" der Beatles, um wenigstens zwei der vielen gecoverten Titel zu nennen. Aber zum Beispiel auch Songs von Creedence Clearwater Revival, Dire Straits oder Marius Müller-Westernhagen hatte die Formation in ihrem weihnachtlichen Paket mitgebracht.

Sound, der begeistert


Immer war der Rhythmus der Tonfolgen so zupackend, wodurch vor allem einige junge Frauen zuweilen animiert wurden, trotz aller Enge mitzutanzen. Männer trauten sich so etwas wahrscheinlich nicht. Die Kondition der Musiker war im Übrigen ebenso beachtlich: Das Konzert dauerte lange, deshalb gab es zwei Pausen, und jedes Mal ging es danach im gleichen Tempo weiter.

Die offensichtliche Freude der Musizierenden an ihrem Auftritt und die durch Mitklatschen und heftigen Beifall geäußerte Begeisterung des Publikums schaukelten sich gegenseitig höher und höher. Am Ende wollte der Beifall kaum abebben. Die Fans spürten wieder einmal: "Happening", eine der wohl ältesten Rock-Formationen in ganz Bayern, tritt zwar nur noch selten auf - aber wenn, so geht die Post von der ersten bis zur letzten Minute ab.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weihnachten (441)Theatro (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.