Nabburger Schmidt-Haus startet am 16. Januar mit der Kabarettistin Franziska Wanninger in die ...
Bunter Querschnitt durch die Kleinkunst

"Die Saxophonistin und Sängerin Stephanie Lottermoser gehört nicht nur zu den talentiertesten, sondern auch zu den fleißigsten jungen Münchner Jazzern", schrieb die" Süddeutsche Zeitung". Am 24. April ist die Musikerin mit Band in Nabburg zu hören. Bild: hfz
Kultur
Nabburg
16.01.2015
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Aus Nürnberg, München, Berlin und Wien kommen die Akteure für das Frühjahrsprogramm 2015 ins Schmidt-Haus. Mit einem bunten Querschnitt durch verschiedenste Formen der Kleinkunst begeht das Gewölbe im Nabburger Bürgerhaus sein 15. Bühnenjubiläum.

Die zündende Idee für ihr neues, ihr zweites Programm "AHOIbe", sucht die Senkrechtstarterin Franziska Wanninger (16. Januar)gemeinsam mit dem Publikum und gewährt skurrile Einblicke in die schier unglaublichen Abgründe eines jungen Künstlerlebens. Bleiben wir bei der Sparte. Hosea Ratschiller (6. März), Kabarettist, Radiomacher, Schauspieler, Regisseur und Entertainer ist einer der umtriebigsten Satiriker Österreichs. Mit "Doppelleben" verspricht er sein allerletztes Soloprogramm - und dann ab ins Paradies. Keine halben Sachen mehr!

Deutschland radikalster Verbraucherschützer Philipp Weber (1. Mai) hat für sein Programm "Durst - Warten auf Merlot" Fakten ausgegraben, die der Öffentlichkeit von der Nahrungsmittelindustrie bisher vorenthalten wurden.

In der Dramödie "Kill me Kate" der Schauspielerin und DesignerinInka Meyer (6. Februar) geht's um Frauen. Aber anders! Es geht um Arbeit, Familie, Rente. Hochpolitisch, aber sehr, sehr komisch. Auch für Männer!

Nun zur Musik. Die Berlinerin Uta Köbernick (21. März) erzählt Alltagsgeschichten, die sie scheinbar selbst erlebt hat. Daraus macht die "Anti-diseuse von Köpenick" Lieder von "bestechender, intelligent humorvoller Direktheit", gefühlvoll und berührend zugleich. "Blonder Engel" (27. Februar) dieser Name steht für raffinierte Texte, gewürzt mit einem großen Batzen Selbstironie, serviert mit virtuosem Gitarrenspiel und unbändigem Improvisationstalent.

Die "Global Shtetl Band" (31. Januar) verbindet mühelos musikalische Traditionen vom Schwarzen Meer bis Kolumbien, mit Umwegen über Polen, New York und Kuba. Ihre Musik reicht von jiddischen Liedern über verschollene Texte bis hin zu neuem, aktuellem Songwriting und erzählt Geschichten für Herz und Hirn. Stephanie Lottermoser (24. April) ist eine der wenigen Frauen, die sich in der Münchner Jazzszene durchgesetzt hat. Mit ihrer Band präsentiert sie Jazz mit bezwingendem Groove.

Auch aus der Region finden "Local Heroes" ihre Bühne im Schmidt-Haus. Beim Hausfasching geben die "Nordgau Monophones" (14. Februar) den Ton an. Clubkonzerte mit "Smou Daugn" (23. Januar)und der "Holy Jukebox" (17. April), sowie eine Multivisionsshow (19.März) von Andrea Rössler über das südliche Indien vervollständigen das kommende Frühjahr.

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Karten im Vorverkauf gibt es bei Bücher & Schreibwaren Westiner unter der Telefonnummer 09433/9598 oder per E-Mail g.westiner@t-online.de.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.schmidt-haus.com
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