Weihnachtskonzert des Gymnasiums in der Kirche

Erfrischend und fröhlich brachten die Mädchen und Buben aus der Unterstufe "Großer Stern, was nun?" zu Gehör. In dem kleinen Singspiel mit einer Folge von sechs Liedern sang Marie-Luise Scheidler (rechts) als großer Stern sicher die Solo-Passagen.
Kultur
Nabburg
22.12.2015
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In der Stadtpfarrkirche erklang vier Tage vor dem Hochfest des Kirchenjahres eine fulminante Musikaufführung. Das anspruchsvolle Programm für vielstimmig besetzte Chöre, großes Orchester, Kammerorchester und Bläserensemble des Schmeller-Gymnasiums begeisterte das Auditorium im dicht besetzten Kirchenschiff.

Die vier brennenden Kerzen am Adventskranz versinnbildlichten die nahe Ankunft des Herrn, brachte Stadtpfarrer Hannes Lorenz in seinen hinführenden Worten zum Ausdruck und wünschte "eine zu Herzen gehende Stunde." Oberstudiendirektor Franz-Xaver Huber dankte den Eltern für das Anhalten ihrer Kinder zum Erlernen eines Instrumentes und zur Teilnahme am Chor, den Schülern für das Aufopfern ihrer Freizeit sowie stellvertretend Michaela Lippert, Stefan Schindler und Johannes Windisch für alle beteiligten Lehrkräfte. "Die Menschen sollen für sich selber Weihnachten als Fest der Liebe, Freude und Versöhnung erleben", sprach der Schulleiter als Botschaft aus.

"Ave Maria" der Lehrer


Das Bläserensemble unter der Leitung von Johannes Windisch bereitete zur Eröffnung mit "O du Fröhliche". und der "Weihnachtsintrade"(beide Stücke von Bernd Geiersbach) eine stimmungsvolle Atmosphäre für die Besucher. Schwungvoll dirigierte Stefan Schindler das kleine Singspiel "Großer Stern, was nun?". Frisch und fröhlich sang sich der Chor der fünften Klassen im Zusammenspiel von Klarinette (Luisa Baumann), Querflöte (Caroline Müller) und Kontrabass (Lea Swoboda) mit dem Zyklus von sechs Liedern zur Advents- und Weihnachtszeit in die Herzen der Besucher.

In inniger Ausgewogenheit überzeugte der Chor der sechsten und siebten Klassen mit der russischen Volksweise "Bajuschki Baju" - ein Schlaf- und Wiegenlied - sowie mit dem traditionellen französischen Weihnachtslied "D òu'viens-tu, Berge're". Der Lehrerchor setzte mit "Ave Maria" - einfühlsam von Karin Luschmann am Klavier begleitet - einen gesanglich herausragenden Höhepunkt.

Das Kammerorchester meisterte das "Konzert für zwei Violinen und Orchester in d-Moll" (Johann Sebastian Bach) mit Wiebke Schieder und Carolin Sax als Solistinnen fein abgestimmt und klaren Tonfolgen die beiden Sätze "Largo ma non tanto" und "Vivace". Mit dem populären Weihnachtssong "Winter Wonderland" (Felix Bernhard) präsentierten sich der Kammerchor, begleitet von Lea Swobada am Contrabass, sowie der Gemischte Chor mit "Bethlehem" (Charles Gounod), einem Festgesang zur Geburt Christi, mit "Hark! The Herald Angels sing" (Felix Mendelssohn Bartholdy) und "Transeamus usque Bethlehem" (Joseph Ignaz Schnabel).

Verdienter Beifall


Mit der Darbietung der Komposition "A Trumpeter's Lullaby" (Leroy Anderson) für Trompete und Orchester markierten Dominik Pflaum als Solist und das Große Orchester ein glänzendes Highlight im Programm. Als homogener, dynamischer Klangkörper brillierte das Große Orchester zum Abschluss mit "The Christmas Song" (Melvin Torme). Das weiche, gefühlvolle Dahingleiten der Melodie schwoll zu einem mächtigen Crescendo an.

Die Zuhörer zollten mit lange anhaltendem Applaus allen Akteuren Anerkennung für das großartige Musikereignis in der Stadtpfarrkirche St. Johannes.
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