Abiturjahrgang spendet für SOS-Kinderdorf
Nicht alle haben es gut

Die Abiturienten des JAS-Gymnasiums Nabburg spendeten den Erlös aus dem Abiturball 2014 dem SOS-Kinderdorf Immenreuth, dessen Leiter Alfred Schuster (Dritter von rechts) die Unterstützung in Empfang nahm. Mit im Bild sind zu sehen (v. l. n. r.) Kilian Prei, Lena Wittmann, Julia Wittmann, Anna Glöckler, Niklas Speckner und Franz Xaver Huber, Leiter des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums. Bild: hfz
Lokales
Nabburg
23.09.2014
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Der Leiter des SOS-Kinderdorfes Oberpfalz in Immenreuth, Alfred Schuster, zeigte sich hoch erfreut, als er im Direktorat des Gymnasiums von den Vertretern des Abiturjahrgangs 2014 einen Betrag von 300 Euro aus dem Erlös des Abiturballs überreicht bekam. "Wir wollen diese hilfreiche Einrichtung unterstützen, um zu zeigen, dass wir auch an die jungen Menschen denken, die es nicht so gut haben wie wir", sagte Anna Glöckler stellvertretend für die Abiturienten.

Alfred Schuster gab einige Informationen zur Arbeit der Immenreuther Einrichtung. Derzeit werden dort 90 Kinder betreut, darunter sehr viele kleine Kinder im Vorschulalter, die aus zerrütteten und meist völlig überforderten Elternhäusern mit Suchtproblematik oder psychischen Belastungen kommen. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 Monaten und 20 Jahren finden dort für längere Zeit, aber auch manchmal nur für ein Wochenende dringend benötigte Unterstützung in Wohngruppen, als einem letzten Zufluchtsort. Im Mittelpunkt stehen alleingelassene oder vernachlässigte Kinder und Jugendliche sowie benachteiligte Familien. Besondere Aufmerksamkeit bekommen zurzeit unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. "Und das alles kostet", erläuterte Schuster; deshalb sei man neben den öffentlichen Mitteln immer wieder auf Spenden angewiesen.
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