ABU will gestärkt aus der Wahl hervorgehen - Stillstand bei Dauerthemen
Weiter der Stachel bleiben

Lokales
Nabburg
23.11.2013
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"Die ABU wird in Nabburg mehr denn je gebraucht", sonst fehle der entsprechende Stachel. Diesen Schluss zog Altbürgermeister Josef Fischer nach dem Bericht des Vorsitzenden Erwin Koppmann bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend in der Schloßschänke in Neusath. Für die Aktive Bürger Union bedeutet dies, engagiert zu kämpfen, um gestärkt in den neuen Stadtrat einzuziehen.

Die ABU verspricht für die Wahlen am 16. März eine Stadtratsliste mit vielen jungen Leuten. Die bisherigen Vertreter im Stadtparlament, Erwin Koppmann, Irene Ehemann und Josef Fischer, werden dem Vernehmen nach wieder antreten. Die letztendlichen Entscheidungen sind noch nicht gefallen. Eine Nominierungsversammlung findet aller Voraussicht nach Anfang Januar statt.

Auf der Kreistagsliste

Josef Fischer kündigte bei der Gelegenheit auch an, dass auf der Liste der Freien Wähler für den Kreistag vier Plätze für die ABU reserviert sind, eventuell sei sogar ein fünfter Kandidat möglich sei. Die anwesenden Mitglieder stimmten am Donnerstag ausnahmslos einer Satzungsänderung zu, nach der die Mitgliedschaft bei den Freien Wähler keinen Ausschluss bei der ABU nach sich zieht. Bei allen anderen Parteien ist eine Doppelmitgliedschaft ausgeschlossen.

In seinem Rückblick ging Koppmann ausführlich auf das "leidige Thema Bahnübergang", den Vieregg-Rößler-Plan und die neuen Entwicklungen ein. "Es hat sich seit der letzten Versammlung eigentlich nichts getan", fasste er zusammen. Die letzte Versammlung war am 9. November 2012. Koppmann meinte mit nichts getan, vor allem konkrete Weichenstellungen zur Beseitigung.
Frustriert kam er zu der Feststellung: "Es ist zwischenzeitlich eine unendliche Geschichte mit ungewissem Ausgang geworden. Ich war immer guter Dinge, aber mittlerweile denke ich auch schon wie viele unserer Bürgerinnen und Bürger, dass ich nicht mehr über die neue Trasse fahren kann."

Wasser ohne Ende

Der Vorsitzende sprach auch die laufende Sanierung der Spitalkirche, die Kanalisation in den Ortsteilen sowie das weitere Dauerthema Wasserversorgung an. Beim Stadtbus begrüßte er die Kürzungen und verteidigte die Entscheidung, für Diendorfer Schüler ohne Beförderungsanspruch keine Sonderregelung als freiwillige Leistung zu schaffen. "Wenn subventioniert wird, dann für alle und nicht für wenige." Die Schülerbeförderung eigne sich aber nicht als Wahlkampfthema.

Nichts Neues gebe es auch in Sachen Parkregelung am Unteren Markt zu berichten. Auf Antrag von Otto Trautner sei die Bürgerinformation eingeführt worden. Die Abende fänden abwechselnd in vier Gasthäusern statt. Die von Koppmann angesprochenen Punkte werden sich auch im Wahlprogramm der ABU wiederfinden, machte Jürgen Gehrmann deutlich.

Zum Wahlprogramm

Er berichtete der Versammlung aus dem Wahlausschuss, der sich bereits mehrmals getroffen habe, um die Kandidatenliste vorzubereiten. Es werde vier Wahlveranstaltungen sowie zwei Infostände, neben den üblichen Plakaten und Broschüren, geben. Ins Programm aufgenommen werde unter anderem das Ausweisen neuer Baugebiete sowie die Option auf Gewerbeflächen an der A 6.
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