Aktive Frauen in der Politik

Marianne Forster (sitzend, Zweite von rechts) steht weiter an der Spitze des Ortsverbandes der Frauen-Union. Unser Bild zeigt sie zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern sowie den Ehrengästen. Bild: ohr
Lokales
Nabburg
04.03.2015
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Marianne Forster steht weiter an der Spitze des Ortsverbands der Frauen-Union (FU). Bei der Jahreshauptversammlung wurde sie als Vorsitzende bestätigt. Im vergangenen Jahr setzte der Verband politische, gesellschaftliche und kulturelle Akzente - und war vor allem bei den Wahlen gefordert.

Vor zahlreichen Teilnehmern eröffnete Vorsitzende Marianne Forster die Zusammenkunft im Gasthof "Schwarzer Adler". Sie erinnerte unter anderem an das Neujahrstreffen oder die Besuche von Innenminister Joachim Herrmann in Wackersdorf und Heimatminister Dr. Markus Söder in Schwandorf. Außerdem habe die Frauen-Union zahlreiche Tagesfahrten angeboten und sich mit einem Stand am Mittelalterlichen Markt sowie an der Klausurtagung des Kreisverbandes im Kloster Waldsassen beteiligt. Aufgrund der Mitgliederstärke von 51 Personen kann die FU Nabburg 6 Delegierte zur Kreisversammlung entsenden: Karin Schatz, Rosemarie Haimerl, Brunhilde Barthke, Inge Kraus, Theresia Strunz und Margit Eckstein.

Die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Dr. Susanne Plank, und Marianne Forster zeichneten im Anschluss Mitglieder für langjährige Verbandszugehörigkeit mit Urkunden aus. Für 25 Jahre wurden Elisabeth Wegmann und Christa Demleitner geehrt, für 20 Jahre Maria Schneidemesser. Seit 15 Jahren hält Tanja Kraus der FU die Treue, und für ein Jahrzehnt wurde Jeanette Dobler geehrt. "Die Arbeit in der Frauen-Union ist wichtig", hob Kreisvorsitzende Dr. Susanne Plank in ihren Ausführungen hervor. In der Rückschau erinnerte die Referentin an die vergangenen Wahlen. Die FU sei mit ihren Kandidatinnen auf der Kreistagsliste gut platziert gewesen. Allerdings sei das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend. Die Bürgermeisterin der Stadt Maxhütte-Haidhof ermunterte die Frauen, in die Politik zu gehen. Männer und Frauen sollen Politik gemeinsam gestalten. "Lasst nicht nach und ermuntert die Jüngeren", lautete ihre Devise.

Die Politikerin widmete sich auch der aktuellen Kreispolitik. Durch die vorgesehene Senkung der Kreisumlage sollen die Kommunen entlastet werden. Aber die Thematik Jugendhilfe stehe verstärkt auf der Agenda. Mit Prävention solle zur Vermeidung von Spätfolgen ein Signal gesetzt werden. Im öffentlichen Personennahverkehr ist die Verbesserung der Koordinierung von Bus und Bahn geplant. Dr. Susanne Plank bedankte sich bei Vorsitzender Marianne Forster und ihrem Team für die engagierte Arbeit und meinte: "Jeder ist ein kleines Rädchen im großen Ganzen und leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Welt."
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