Akustik-Rock mit "Voice and Chords" im "Theatro" - Auch Eigenkompositionen
Hits aus dem dritten Jahrtausend

"Voice and chords" befinden sich auf dem besten Weg, in der Region zum Inbegriff für Akustik-Rock-Pop mit Show-Effekt zu werden. Das bewiesen (von links) Marc Hohl, Johanna Gerber und Dominik Roßmeisl nicht nur bei dieser Michael-Jackson-Nummer auf der Theatro-Bühne. Bild: jua
Lokales
Nabburg
30.10.2015
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"Voice and Chords" gehören zur neuen Generation der Akustik-Rock-Bands. Die Drei aus der Region covern weder die guten alten Rolling Stones noch die Dire Straits - sie nehmen Hits aus dem dritten Jahrtausend ins Programm. Und damit finden sie ein Publikum, dem es Spaß macht, mit einer erstaunlichen Repertoire-Dichte unterhalten zu werden. Im "Theatro" lösten sie am Samstag Begeisterung und Beifallsstürme aus.

Die Stimme ist Johanna Gerber (Pfreimd), die Saiten zupft Marc Hohl (Pfreimd), und am Cajon sitzt der aus Schwarzenfeld stammende Dominik Roßmeisl. Die Formation, die es in dieser Zusammensetzung erst seit ein paar Monaten gibt, möchte einen eigenen Weg gehen - weniger Reminiszenzen an Rock-Giganten, dafür ein Programm mit Hits, die auch die jüngeren Zuhörer noch aus den Charts kennen. Los geht es mit "Radioactive" von den Imagine Dragons, es folgen Erfolgsnummern wie "O my love" von Ray Garvey oder "Rolling in the deep" von Adele. Ed Sheeran, George Ezra, Anouk und wie die neuen Pop-Ikonen heißen gesellen sich dazu. Trotzdem darf da der "King of Pop" nicht fehlen: Nicht nur bei seinem "Beat it" beweist Johanna Gerber, dass sie bemerkenswert gut singen und ebenso richtig auf Show machen kann, um die Fans in Stimmung zu versetzen. Dazwischen streuen "Voice and Chords" einige deutschsprachige Eigenkompositionen ein, deren Titel wie "Kein Liesbeslied", "Alles dreht sich" oder "Unerkannt" gespannt auf die Inhalte machen. Grundsätzlich sind sie eh nicht abgeneigt, auch mal in ihrer Muttersprache zu singen. Bei "Wieder keinen Hit geschrieben" von den Sportfreunden Stiller beweisen sie das. Wenn's bei den Zugaben zu Tracy Chapmans "Talking about revolution" geht, ist eher schon die Oldie-Zeit angebrochen. Dafür endet der Abend dann topaktuell und mit viel Applaus bei "Calm after the storm" der Common Linnets.
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