Anreize für Wanderer

Einer der markierten Wege führt auch zum Aussichtsturm auf den Kulm. Bild: bph
Lokales
Nabburg
09.04.2015
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Der OWV macht es sich zur Aufgabe, Wanderer absolut zuverlässig über die vorgesehene Route zum Ziel zu geleiten. Dazu gehören sorgfältige Markierungen.

Die Wegewarte des Waldvereins kümmern sich ehrenamtlich Jahr für Jahr darum, dass Jedermann auf den eingeschlagenen "Pfaden" rund um Nabburg nicht das Ziel aus den Augen verliert. Bei der Zusammenkunft des Kreises unter der Federführung von Hermann Birnthaler dankte Vorsitzender Bernhard Wiezorek für den Einsatz auf dem 159 Kilometer umfassenden Streckennetz.

Für Klarheit sorgen

Die Ausweisung von Wanderwegen dient laut Vorsitzendem dazu, Einheimischen wie Gästen Landschaft, Eigenart und Schönheit der Heimat zugänglich zu machen. Die Ausweisung von Wanderwegen diene der schonenden und verträglichen Nutzung von Natur und Landschaft. Diese "Besucherlenkung" helfe, Konfliktsituationen zwischen Naturschutz und Erholung zu vermeiden.

"Gute Wanderwege sind auch ein Aushängeschild", machte Hermann Birnthaler deutlich. Eine intakte Beschilderung und das Auffinden des Weges seien daher unabdingbar. Nur wenn sich jemand sicher fühlt, ist ein entspanntes Wandern frei von Ärgernissen möglich, wusste er aus eigener Erfahrung. Darum lautete sein eindringlicher Appell an die Mitstreiter: Wege in jede Richtung sichtbar markieren, alle 200 Meter ein Hinweis, auch wenn der Weg klar ist, an Kreuzungen oder Abzweigungen doppelt markieren, unter der Markierung sollten Pfeile angebracht werden.

Mit dem Hinweis "es gibt wieder viel zu tun", bat er bei den anstehenden Kontrollgängen auch nicht die Säge zu vergessen, da bald die Wanderzeit beginne. Gute Sicht und unbehindertes Gehen sollten gewährleistet sein. Die Witterung habe ein Zeichen gesetzt. "Die Landschaft wurde noch massiver ausgeräumt als im Vorjahr", bedauerte Birnthaler, wobei er das Fällen von vielen Bäumen kritisierte.

17 Wege und ihre Betreuer

Insgesamt 17 Wanderwege werden vom Waldverein Nabburg betreut. Es handelt sich um acht Rundwege (darin ein Naturlehrpfad) sowie neun Zielwege (mit drei Fernwanderwegen). Die zu pflegenden Strecken umfassen insgesamt 159 Kilometer, wobei der Main-Donau-Weg südwestlich von Trichenricht in Richtung Neunburg vorm Wald der längste mit 41 Kilometern ist. Um ihn kümmert sich Hermann Birnthaler. Er zeichnet auch für den Waldlehrpfad (4 Kilometer) und für den Zielweg Reichhartschacht (6) verantwortlich.

Weitere Betreuer sind: Bernhard Wiezorek - Krampolweg (33) und Goldsteig-Zuweg (12); Alois Holzgartner - Perschen (2) und Zitterbach (6); Anton Pösl - Wiesensüß (7); Helmut Hepp - Häuslberg (11); Hans Demleitner - Kocherstollen (6,5); Engelbert Ehbauer - Brünnl (2) und Diebsteig (3); Werner Linke - Bergelshof (5); Erwin Liebl - Etzelhofer Ranger (5) und Kulm (7); Hans Seitz - Hallerdenkmal (6,5); Klaus Deiner - Eixlberg (4).
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