Austropop mit "Zwoa Achterl bitte!" im Schmidt-Haus
Songs mit Schmäh

Eine Reise durch die Hochzeit des Austropop unternahmen "Zwoa Achterl bitte!" im Schmidt-Haus. Bild: kbw
Lokales
Nabburg
10.07.2015
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Eine Behauptung vorab: Die aktuellen Stars des Austropop, Conchita Wurst, Andreas Gabalier oder Wanda werden nie die Langzeitwirkung entwickeln wie die Legenden Falco, Fendrich, Ambros, STS oder Danzer aus den 70ern. Dass deren Musik heute noch lebt, bewies das Konzert von "Zwoa Achterl bitte!" im rappelvollen Innenhof des Schmidt-Hauses. Roland Winkler und Rainer Kapalla haben sich in ihrer Freizeit ganz dem Mythos "Austropop" verschrieben.

Mit Gitarren, Mundharmonika und viel "Schmäh" finden die beiden sofort Kontakt zu ihrem Publikum. Für den Schmäh zeichnet Kapalla verantwortlich. Augenzwinkernd erzählt er angebliche Geschichten aus Schulhof, Pubertät, wilder Jugend, Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und moderiert so geschickt Überleitungen zum folgenden Lied. Stimmlich gibt sein Partner Winkler den Ton an, wandert quer durch die Klassiker der damaligen Hitparaden. STS's "Großvater", "Irgendwann bleib i dann dort" oder die "Blume vom Gemeindebau" von Wolfgang Ambros sind Pflicht bei einem Austropopkonzert. Mittlerweile haben Winkler & Kapalla auch eigene Lieder im Stile ihrer österreichischen Geistesbrüder im Programm.

Mit "Langsam wachs ma zamm" lag Wolfgang Ambros in dieser Nacht etwas schief: Zwischen "Zwoa Achterl bitte!" und ihren Gästen ging es im Schmidt-Haus ganz schnell.
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