Bauausschuss stimmt zu - Nicht alle Anträge zu befürworten
Neue Halle bei Strubl

Lokales
Nabburg
28.05.2015
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Die Firma Strubl KG möchte auf ihrem Gelände an der Schlörstraße eine neue Konstruktionshalle bauen. Sie soll sich direkt an den bestehenden Fertigungsbereich anschließen. Der städtische Bau- und Werksausschuss erteilte dazu seine Zustimmung. Dabei erfuhren die Mitglieder auch, dass dem Neubau 18 firmeneigene Parkplätze weichen müssen. Jedoch werden 48 neu erstellt, so dass das Werk dann über 65 verfügt.

In der Sitzung, die Zweiter Bürgermeister Kurt Koppmann leitete, stand die Behandlung privater Bauanträge im Mittelpunkt. Zustimmung erfuhren der Bau eines Wintergartens und eines Dacherkers in Neusath, ebenso der Abbruch eines Wohnhauses und der Neubau einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle in Brudersdorf.

Eine Diskussion löste die Tektur zum Neubau eines Wohnhauses mit Garagengebäude im Brünnlweg aus. Weil der gesamte Baukörper um einen Meter angehoben werden soll, hatten die drei tangierten Nachbarn ihre Unterschrift versagt. Stadtrat Stefan Leitner (CSU) trat dafür ein, den Antrag mit Rücksicht auf den Schutz der Nachbarn abzulehnen. Stadträtin Evi Thanheiser (SPD) sprach sich zunächst dafür aus, den "schwarzen Peter" dem Landratsamt zuzuschieben, denn der Antrag sei angesichts der Sachlage eh nicht genehmigungsfähig. Schließlich kam der Vorschlag an den Bauherrn, den Plan in der Dachhöhe zu ändern. Doch in der vorliegenden Form gab es eine einstimmige Ablehnung, verbunden mit dem Hinweis, dass ein modifizierter Antrag eingereicht werden könne. Keine Zustimmung bekam auch der beantragte Neubau eines Carports, der nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Am Roten Bühl" entspricht.

Drei Bauvoranfragen lösten positive Signale aus. Sie betrafen den Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Brudersdorf, die Errichtung einer Lagerhalle und eines Betriebsgebäudes mit Wohnung und Büro an der Otto-Hahn-Straße sowie den Teilabbruch und Neubau eines Einfamilienhauses an der VdK-Straße.

Der Firma EMZ gestattete es der Ausschuss, bei der Hausmeisterwohnung das Vordach zu erweitern und zwei Doppelgaragen zu bauen. Zwei weitere vorliegende Anträge leitete das Rathaus im Freistellungsverfahren ans Landratsamt weiter. Dabei ging es um den Neubau einer nicht beheizten Unterstellhalle für Freizeitfahrzeuge in Nabburg und um den Neubau einer Garage in Diendorf.
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