Bitter: Mit einem Tor verloren

Nathalie Fleischmann war wieder die beste Torschützin der HSG Nabburg/Schwarzenfeld, aber auch sie konnte die unglückliche Niederlage in Regensburg nicht verhindern. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
24.11.2015
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Nicht nur das Ergebnis zählt: Wolfgang Völkl, Trainer der Handballer der HSG Nabburg/Schwarzenfeld, ärgerte sich nicht groß über die Niederlage in Regensburg, sondern zog das Positive daraus.

Eine bittere 28:29-Niederlage mussten die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der Landesligapartie bei der SG Regensburg hinnehmen.

Zunächst konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Die HSG nahm Spielmacherin Nadine Heilligtag von Anfang an in Manndeckung, was den Spielfluss der Regensburgerinnen immens störte. Nach zehn Minuten stand es jedoch 7:5 für Gastgeber Regensburg. Da HSG-Trainer Wolfgang Völkl nur wenige Wechselmöglichkeiten hatte, war Improvisation gefragt. Nach einem kleinen Zwischenspurt führte die SG Regensburg mit 10:5. Die HSG-Damen ließen sich dadurch aber nicht beunruhigen. Die Abwehr wurde stabiler und immer wieder eroberte die HSG Bälle. Das Spiel wurde schneller und die HSG gewann immer mehr die Oberhand. Tor um Tor wurde aufgeholt. In der 20. Minute stand es 12:12. Aber wie schon in der Begegnung gegen Obertraubling war jede Chance mit einem enormen Kraftaufwand verbunden. Trainer Völkl: "Uns fehlen hier zur Zeit die entlastenden Rückraumwürfe." Dennoch schafften es die Gäste dranzubleiben. Mit 16:17 aus HSG-Sicht ging es in die Halbzeit.

Mit viel Schwung kamen die Gäste aus der Kabine und dominierten die ersten zehn Minuten nach dem Wechsel. Die SG Regensburg fand keine Mittel gegen eine kompakt stehende HSG-Abwehr. Das Völkl-Team dominierte weiter und ging mit 21:18 in Front. Aber in dieser Phase schafften es die Gäste nicht, die Rückraumschützen der Regensburgerinnen in den Griff zu bekommen. Fünf Gegentore waren das Resultat. Nach 50 Minuten lagen die Völkl-Schützlinge, die sich nicht geschlagen gaben, mit 22:27 zurück. 50 Sekunden vor dem Abpfiff hatten sie bis auf 28:29 aufgeholt - der Ausgleich blieb ihnen aber verwehrt.

"Die knappe Niederlage ist ärgerlich", sagte Völkl zwar, "aber die Mädels haben heute wieder eine Top- Einstellung gezeigt und das ist mir in diesem Fall wichtiger als die Punkte."

HSG-Tore: Fleischmann 11/5; Fröhlich, Rank je 4; Luley 3; Schopper 2; Czichon 2/1; Grasser, Fischer je 1 Tor
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