Bürgermeister empfängt Asylbewerber - Landratsamt schafft weitere Kapazitäten
Willkommensgruß im Rathaus

Lokales
Nabburg
15.11.2014
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Mit einem Empfang im Amtszimmer hieß Bürgermeister Armin Schärtl am Donnerstagabend die Neubürger aus Syrien, Albanien und dem Kosovo willkommen. Neubürger sind die Asylbewerber schon allein deshalb, weil sie sich offiziell am Einwohnermeldeamt anmelden müssen. Das Stadtoberhaupt wollte aber auch ein Zeichen setzen, dass die fünf Familien, die an der Pfandelstraße wohnen, in Nabburg offen aufgenommen werden.

Mit den Familien gebe es absolut keine Probleme. Ein Lob sprach er auch den Nabburgern aus: "Ich finde es toll, wie viele Leute von sich aus sich gemeldet haben, um zu helfen, bei Fahrten oder Behördengängen etwa." Den Arbeitskreis "Asyl" hat Pfarrerin Irene Friedrich initiiert. Mitglieder helfen dort vor allem mit Deutschunterricht für Eltern und Kinder. Die Lernende Region schickt Sprachpaten.

Die Kleiderkammer ist Friedrich zufolge voll. Bürger sollten ihre Kleider aufheben. Gleichzeitig ermunterte sie Bedürftige, sich in der Kleiderkammer im evangelischen Gemeindezentrum dienstags und mittwochs von 9 bis 11 Uhr umzusehen, ob für sie was dabei ist. Wer helfen will, kann Geldspenden einzahlen. Beim Empfang gab es neben einem Imbiss auch Fotobücher für die Erwachsenen sowie Malstifte und Süßigkeiten für die Kinder.

Eine weitere Unterkunft für Asylsuchende ist bereits am Jägerring angemietet. Sie ist laut Schärtl ab 15. Dezember bezugsfertig. Es handelt sich um eine Wohnung im Gebäude am Jägerring 7, in der bis zu fünf Personen unterzubringen sind. Der Mietvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen, läuft jedoch mindestens bis zum 14. Juni 2016.
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