Das sollte kein Problem sein

Carina Czichon von der HSG Nabburg/Schwarzenfeld legt sich auch sicherlich am Samstag wieder mächtig ins Zeug, wenn es in der Nabburger Gymnasiumhalle gegen Aufsteiger HG Kunstadt geht. Bild: bwr
Lokales
Nabburg
05.11.2015
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Leicht sieht die Aufgabe aus. Allerdings dürfen die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld den Gegner nicht unterschätzen. Denn der Tabellenletzte HG Kunstadt hat gegen Spitzenmannschaften immer lange mitgehalten.

Am Samstag, 7. November, treffen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der Gymnasiumhalle in Nabburg ab 17.15 Uhr auf den Tabellenletzten der Landesliga Nord, den HG Kunstadt.

Der Aufsteiger ist noch nicht richtig in der Landesliga angekommen. Die Oberfranken haben sieben Partien verloren. Allerdings konnten sie bisher gegen Spitzenmannschaften über lange Strecken gut mithalten. Die HG Kunstadt überraschte dabei teilweise mit ungewöhnlichen Abwehrvarianten. "Darauf müssen wir uns auf jeden Fall einstellen", sagt Trainer Wolfgang Völkl. Ebenfalls besitzen die Gäste in Fabienne Seufert eine Spielmacherin und Torschützin, die ihre Mannschaft extrem motivieren kann.

Für die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gilt es, wieder mehr Tempo ins Spiel zu bringen. Gegen die HSG Mainfranken am vergangenen Wochenende wirkte die HSG zu statisch und ohne Durchschlagskraft. Völkl: "Unser Spielaufbau war zu durchsichtig und nicht zwingend genug."

Aber auch das Abwehrverhalten der Oberpfälzerinnen zeigte enorme Mängel. Zu wenige Absprachen ermöglichten dem Gegner immer wieder große Lücken. Die Partie war geprägt von Unflexibilität und Einzelaktionen. Deshalb müsse gegen den derzeitigen Tabellenletzten eine deutliche Leistungssteigerung her, fordert der Coach.

Zuschauern was bieten

"Wir wollen unseren Zuschauern mehr bieten, als in der letzten Partie. Dabei dürfen wir aber nicht verkrampfen. Zunächst gilt es, unser Abwehrsystem wieder stabil zu bekommen. Wenn das gelingt, bekommen wir auch im Angriff die notwendige Sicherheit", sagt Völkl. Mit einem wollen sich die Damen genügend Sicherheit für die Nachholpartie am Freitag gegen den SV Obertraubling holen.
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