Der Preis bleibt in Nabburg

Lokales
Nabburg
22.11.2014
0
0
Um die Endproben für eine neue Bühnenproduktion nicht zu gefährden, musste Gerd Lohmeyer der Stadt einen Korb geben. Der aus Nabburg stammende Schauspieler konnte den Kulturpreis in der Bürgerversammlung nicht in Empfang nehmen. In einem Schreiben an Bürgermeister und Rat der Stadt wunderte er sich, dass ihm der Preis heuer zugedacht wurde. War die verstärkte TV-Präsenz ausschlaggebend? - fragte er sich. Oder aber sein Bemühen, alljährlich mit seinem Freund Franz Grundler in Nabburg einen Theaterabend auf die Beine zu stellen? Seit Grundler seinen Schuppen zu einer Theater-Remise umgebaut hat, versuche er jedes Jahr dort mit einem Schmankerl zugegen zu sein - was leider zeitlich nicht immer gelingen könne. In dem Brief, den Stadtoberhaupt Armin Schärtl am Donnerstagabend in der Nordgauhalle verlas, sicherte Lohmeyer allerdings zu: "Ich verspreche Ihnen, und das wird gerade den Sparsamen unter Ihnen gefallen: Das Preisgeld wird dazu hergenommen, in der Remise so einen Abend zu ermöglichen. Das Geld bleibt also in Nabburg!"

Schärtl kündigte an, dass die Übergabe des Kulturpreises zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werde. Sofern der Stadtrat zustimmt, wolle er das bei einem Festakt machen, der nach Fertigstellung der noch in der Sanierungsphase befindlichen Marienkirche stattfindet.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.