Erstkommunionfeier in der Pfarrkirche - Einzug in Einheitskleidern
Festlicher Tag für 39 Kinder

Die Kommunionkinder versammelten sich in Einheitskleidern am Altar. Bild: bph
Lokales
Nabburg
21.04.2015
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Ein Fest der Freude und Dankbarkeit war am Sonntag die Feier der Erstkommunion. Ein langer Zug in strahlendem Weiß unter weißblauem Himmel bewegte sich vom Jugendwerk zum Johannesdom, wo die 39 Kinder mit "jubelnder" Orgel und vollem Glockenklang von der Pfarrgemeinde empfangen wurden. Im Gottesdienst durften sie erstmals in ihrem Leben die Hostie empfangen, den Leib des Herrn.

Es war ein beeindruckendes Bild, als sich die Mädchen und Buben in ihren weißen Einheitskleidern um den Altar gruppierten. Bei den Kyrie-Rufen entzündeten die Erstkommunikanten ihre Kerzen an der Osterkerze. Im Gloria sang die Band mit allen Gläubigen "Gloria, Ehre sei Gott". Das Tagesgebet brachte die Dankbarkeit der ganzen Pfarrei zum Ausdruck: "Guter Gott. Heute zeigst du uns deine Liebe in besonderer Weise, wenn unsere Kinder zum ersten Mal mit Dir Mahl halten dürfen".

Zur Gabenbereitung brachten die 27 Mädchen und 12 Buben ein Schafsbild, Wein und Weintrauben, Weizenkörner und eine Laib Brot zum Altar. Das Schaf erinnert an den guten Hirten, der seine Schafe auf gute Wege führt und steht für die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Die Kinder hatten auf dem Bild ihre Namen verewigt. Die Gabenprozession wurde von der Band mit "Wie ein guter Hirte" untermalt.

Versammelt wie Schafe

In seiner Predigt ging Pfarrer Hannes Lorenz auf das Evangelium vom guten Hirten ein. "Heute sehen wir immer seltener einen Hirten, der mit seinen Schafen durch das Land zieht. Er führt sie von Weideplatz zu Weideplatz. Und die Schafe folgen ihm blind. So viel Vertrauen! Weil sie ihrem Hirten immer vertrauen können, darum haben die Schafe auch eine einzigartige Fähigkeit - sie können die Stimme ihres Hirten aus 1000 anderen Stimmen heraushören." Heute sei die ganze Pfarrei wie Schafe hier, die sich um einen ganz anderen Hirten sammeln, um Jesus. Auch Erwachsene können die Stimme Jesu immer wieder aus unzähligen Stimmen heraushören, die täglich auf jeden eindringen. Ob es Kindern schwer fällt oder leicht, die Stimme Jesu zu hören liege am Beispiel der Eltern.

Im Taufversprechen widersagten die Mädchen und Buben allem Bösen der Welt, das zu Streit und Hass führt, das andere Menschen verletzt und die Welt und das Leben zerstört. Während dem Taufbundlied gingen die Erstkommunikanten zum Taufbrunnen und bekreuzigten sich mit dem Taufwasser. Bei der Brotkommunion herrschte Stille, ab der Kelchkommunion setzte Orgelspiel ein. Vor dem Schlusssegen versammelten sich die Kinder um den Altar, sangen und tanzten unter dem Mottolied "Ich bin da, wo du bist". Eine Dankandacht mir Segnung der Andachtgegenstände am Nachmittag rundete den Erstkommuniontag ab.
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