Es gibt nur noch eine Lösung

Lokales
Nabburg
26.11.2014
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Zur Beseitigung des Bahnübergangs wird nur noch die Rahmenplantrasse verfolgt. Mit dieser Nachricht wartete Bürgermeister Armin Schärtl in der Bürgerversammlung auf. "Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht", sagte er zum weiteren Prozedere.

Keine Bürgerversammlung ohne Bahnübergang: Wie seit zig Jahren, so war es auch heuer. Während seiner 75-minütigen Präsentation, mit der er anhand von Schaubildern und Fotos an Ereignisse des Jahres erinnerte und Entwicklungen aufzeigte, kam Bürgermeister Armin Schärtl auch dieses Mal darauf zu sprechen.

"Damit Sie mir nicht einschlafen", kündigte er einleitend einen musikalischen Beitrag zum Thema an. Er spielte den aktuellen "Bahnübergang-Song" von Ferdinand Rieppel und dessen Band "G.A. Rieppelli & die Sölln" an, ehe er in Kürze auf den Verfahrensstand einging. Rund 100 Einwände gab es seinen Worten zufolge während des Planfeststellungsverfahrens. Sie seien zu 99 Prozent abgearbeitet, nur einer stehe noch im Raum: Dabei handelt es sich um das Veto der Baywa, die durch die Trassenführung eine Existenzgefahr für ihre Niederlassung sieht.

Für Ersatz-Angebot gesorgt

Die Stadt habe mittlerweile ein Grundstück im Industriegebiet erworben, auf dem sich alle vier Baywa-Sparten unterbringen ließen. Es wäre seiner Meinung nach zu einer Umsiedlung des ganzen Betriebs geeignet. "Ob sie das machen, wissen wir nicht. Aber von Existenzbedrohung können sie nichts mehr behaupten", gab Schärtl zu verstehen. Im Moment sei ein Gutachter damit befasst, die Eignung des angebotenen Geländes für einen Umzug zu prüfen. Erst wenn die Stellungnahme des Sachverständigen vorliege, könne nach einem Erörterungstermin die amtliche Planfeststellung abgeschlossen werden. Am Ende stehe dann ein behördlicher Beschluss, der in der Praxis Baurecht bedeutet. Auf den weiteren zeitlichen Ablauf habe die Stadt jedoch keinen Einfluss, er liege ganz in der Hand der federführenden Regierung der Oberpfalz. Nach Schärtls Angaben geht es in diesem laufenden Verfahren nur um die vom Stadtrat beschlussmäßig favorisierte Rahmenplantrasse. Andere Varianten seien vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach zwar geprüft, aber aus Kostengründen beiseite gelegt worden. (Im Blickpunkt)
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