Festlich in die Heilige Nacht

In der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche feierte die Pfreimder Pfarrgemeinde das Hochfest der Geburt des Herrn. Bild: hm
Lokales
Nabburg
27.12.2014
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Die Christmetten bildeten in Nabburg wie in Pfreimd den weihnachtlichen Höhepunkt. Viele Gläubige versammelten sich dazu in den Gotteshäusern. Es predigten Pfarrer Hannes Lorenz und Pater Dr. Xaver Parambi.

(bph/hm) Das kirchliche Hochfest begann in Nabburg schon am Nachmittag des Heiligen Abend nach dem "Einläuten" der Heiligen Nacht mit dem Krippenspiel der Kinder und einer Seniorenmette. Beide Male war der Kirchenraum gut gefüllt. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete eine Stunde vor Mitternacht die Christmette. Zelebriert wurde sie von Pfarrer Hannes Lorenz und Kaplan Christian Blank.

Die Einstimmung auf die Christmette erfolgte mit weihnachtlicher Musik und Text. Dazu erstrahlte das Kirchenschiff im Kerzenschein. Für eine besonders feierliche Note an Heiligabend sorgte der Kirchenchor mit weihnachtlichen Gesängen, begleitet von Orgel und Bläser. Sie brachten die Pastoralmesse in G von Joseph Güttler zu Gehör. "Der Zauber der Heiligen Nacht erfüllt unser Herz", so Pfarrer Lorenz sein seiner Predigt.Dem Zauber von Heiligabend könne niemand entkommen. In der Krippe komme Christus allen nahe. Er mache keine Unterschiede, grenze keinen aus.

Eine Vielzahl der Mettenbesucher versammelte sich anschließend auf dem Oberen Markt vor dem Rathaus. Sie tauschten Weihnachtswünsche aus, genossen den heißen Glühwein der Ministranten und lauschten den besinnlichen Klängen der Jugendblaskapelle. Diese hatte sich unter der Leitung ihres Dirigenten Markus Ferstl am Castillon-Brunnen zum "Christkindl anblasen" eingefunden.

"Das Evangelium will eine Antwort geben auf die Frage: Woher kommt Jesus? Was ist sein Ursprung? Woher ist seine Vollmacht? Und die Antwort heißt: Aus dem Geist Gottes": In seiner Weihnachtspredigt machte Stadtpfarrer Pater Dr. Xaver Parambi in Pfreimd deutlich, dass mit Jesus ein wirkliches Abrahamskind und Erdenkind und in ihm Gottes Nähe und Gegenwart mitten in der Menschengeschichte präsent sei. "Wir Christen glauben und hoffen, der Geist des Messias Jesus verwandle das Antlitz der Erde und bringe der Welt den Frieden. Lassen wir zuallererst uns selber berühren, bewegen, verwandeln und erneuern", rief der Prediger die Gläubigen auf.

Mit Krippen- und Hirtenspielen wurde den Gottesdienstbesuchern das Geschehen der heiligen Nacht nähergebracht. Die Kinderkrippenfeier gestaltete der Kinderchor der Musikschule. In der Kinder- und Jugendchristmette trat die Pfarrjugend mit "Kreuz und quer" in Aktion.

Auf festliche Weise beging man auch im Altenheim St.-Johannis-Stift den Heiligen Abend. Im Aufenthaltsraum wurde die Christmette vom Männerchor mit der Deutschen Bauernmesse von Annette Thoma gesanglich umrahmt. Erneut hatte dazu die Zithergruppe "Saitenklang" die Instrumentalbegleitung übernommen. Neben den Heimbewohnern waren auch zahlreiche Gäste zur Christmette, die erstmals von Stadtpfarrer Pater Dr. Xaver Parambi zelebriert wurde, gekommen.

Sowohl in der Klosterkirche wie auch um 22 Uhr in der weihnachtlich reich geschmückten barocken Stadtpfarrkirche, wo Stadtpfarrer Pater Dr. Xaver Parambi den Gottesdienst zelebrierte, hatten sich zahlreiche Gläubige zur Mitfeier der Heiligen Nacht eingefunden. Franziska Most an der Orgel und eine Abordnung des Projektchores übernahmen dabei die musikalische Gestaltung.
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