Feuer in der Nacht der Nächte

Zugabe: Die Festdamen hatten mehrere Tanzeinlagen einstudiert und ernteten damit im vollen, für 2000 Besucher bestuhlten Festzelt, Beifallsstürme.
Lokales
Nabburg
02.08.2015
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Die Festdamen - kokett in roter Lederhose und mit Strumpfband - wirbelten durch das Zelt, die "Ochsen" spielten dazu "A Liad für di" und weit über 2000 Gäste tobten: Die Partynacht am Samstag war ein Jubiläumsglanzstück der Nabburger Feuerwehr.

(ral) Vorsitzendem Harald Herrle stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als er die Gäste im vollen Zelt begrüßte. Und die waren international: Die Wehren der französischen Partnerstadt Castillon la Bataille und der tschechischen Partnerstadt Horovsky Tyn hatten in Nabburg ihre Zelte aufgeschlagen. Seit Jahren verbindet die Nabburger Wehr eine Freundschaft mit der Wehr aus Lebring-St. Margarethen in der Steiermark in Österreich. Die Steirer unternahmen einfach einen Vereinsausflug nach Nabburg, um dabei zu sein, wenn die Freunde feiern. Das gleiche tat die Feuerwehr Blumenthal in Niedersachsen. Mit von der Partie waren ebenso die Patenvereine aus Oberviechtach und Waldsassen.

Ehrengäste in Tanzlaune

Dann hieß es Feiern bis zum Abwinken. Das erste Lied und schon standen die ersten Gäste auf den Bänken. "Die Ochsen" können's eben und haben ein Gespür für die richtige Mischung: Fetzig, rockig, bayrisch, dazwischen kleine Referenzen an die österreichischen Feuerwehrfreunde - die Feierlaune kam auch schnell in den hinteren Reihen des auf 2000 Gäste ausgelegten Zeltes an und im Biergarten davor war ebenso volles Haus.

Vor der Bühne feierten die Ehrengäste ausgelassen mit. Jean-Louis Grancoin aus Castillon wirbelte Bürgermeister Armin Schärtls Frau Christine herum, Ehrenschirmherr Thomas Hanauer zog es ebenso auf den Tanzboden und Stadtpfarrer Hannes Lorenz stand auf der Bank und applaudierte begeistert, als die Festdamen ihren Auftritt hatten: Unter großem Applaus des mittlerweile bis auf den letzten Platz gefüllten Festzeltes zogen sie ein und begeisterten mit ihren Tanzeinlagen das Publikum.

Lederhose statt Dirndl

"Hoberfeldtreiber", "I sing a Liad für di"- die Mädels in ihren knallroten Lederhosen mischten das Festzelt auf: Tosender Beifall, Zugaberufe. Am Schluss gab es noch einen Hut für jede Festdame und ein Kompliment für Maria Schmidl, die die Tänze einstudiert hatte. Und dann war Stimmung pur in einer langen Partynacht. Die Verantwortlichen und die vielen Helfer strahlten und freuten sich riesig, dass so viele Nabburger zum Feuerwehrgeburtstag gekommen waren. Ihr Dabeisein war dem Team um Harald Herrle Geschenk genug: Die Jubelwehr hatte an allen Festtagen auf Eintritt verzichtet.

Nach dem grandiosen Festzug am Sonntag ist heute ab 19 Uhr Finale mit den "Stoapfälzer Spitzbuam"
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