Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege
Museum aufpolieren

Marketa Hojkova und Max Goller nehmen Radierschwämme zur Hand, um Ausbesserungsarbeiten in den Stuben des Museums zu erledigen. Bild: miw
Lokales
Nabburg
31.03.2015
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Marketa Hojkova hat in Tschechien Kunstgeschichte studiert, Max Goller kommt aus Kitzingen und ist gerade mit der Schule fertig. Zusammen mit Restaurator Hermann Binninger kämpfen sie mit speziellen Radierschwämmen gegen den Ruß in der guten Stube eines Bauernhofs im Juradorf des Freilandmuseums in Neusath.

Hojkova und Goller sind bereits seit September im Museum unterwegs, haben Strohdächer ausgebessert, Exponate gereinigt und in der Landwirtschaft bei den Tieren mitgeholfen. Und nun eben retten sie eine Mauer mit rosa Originalanstrich. Bisher sind sie von ihrem Praktikum begeistert. Ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege machte es möglich. Nicht nur für die Praktikanten, auch für die Besucher wird es wohl wieder ein abwechslungsreiches Jahr werden. Unter dem Motto "Möbel, Räume und Objekte" können Besucher den Aufbau des Köstlerwenzel-Hofes miterleben und sich mit alten Handwerkstechniken beschäftigen.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege (FSJD) kann jeder ab 16 und bis zum Alter von 26 absolvieren. Einsatzstellen sind Handwerksbetriebe, Planungsbüros, Behörden oder kulturelle Einrichtungen wie Museen. Von vielen Handwerksbetrieben und Fachhochschulen wird das FSJD als Praktikum anerkannt, allerdings ist es sinnvoll die Anerkennung vorher abzuklären. Zentral organisierte Theorie - und Praxisseminare ergänzen das Angebot der jeweiligen Einsatzstellen. Neben 26 Tagen Urlaub steht den Freiwilligen auch Taschengeld zu. Weitere Informationen unter: www.ijgd.de
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