Für straffere Verwaltung

Lokales
Nabburg
05.06.2015
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Die ABU bedauerte, dass die wichtigsten Maßnahmen in der Stadt zu langsam vorwärts gehen. Ihre Sprecherin Irene Ehemann nannte da den Bahnübergang, die neue Trinkwasserversorgung, die Sanierung der Spitalkirche oder die Ausweisung neuer Baugebiete. Die Bürger seien deshalb sehr unzufrieden. Das Problem "Parken in der Altstadt" sei leider fast gänzlich aus dem Blickwinkel des Haushalts verschwunden. Der Etat 2015 "schafft zwar nicht alle Voraussetzungen, aber doch viele, um unsere Stadt etwas mehr in Schwung zu bringen".

Angesichts der hohen Schulden - zu den 10,0 Millionen kämen noch weitere 250 000 Euro beim Zweckverband für das Freizeit- und Erholungszentrum Perschen - müsse die Stadt effektiver wirtschaften. Im Verwaltungsetat sei das Sparpotenzial bei weitem nicht ausgeschöpft. Sie dachte an eine straffere Verwaltung, worauf die Stadt als dominierendes Mitglied der VG hinwirken sollte. Trotz der Schwachpunkte stimme die Aktive Bürger Union dem Haushalt zu, weil sie darin doch eine Chance sehe, die Stadt voranzubringen. Damit könne die Nabburger Kommunalpolitik wieder an Fahrt gewinnen.

Dritte Bürgermeisterin Heidi Eckl übte keine Kritik. Sie freute sich im Namen der ÖDP über die Mehreinnahmen an Gewerbe- und Einkommensteuer. Die Investitionsschwerpunkte hielt sie für richtig gesetzt. Das alles führe natürlich zu einem Rekord-Haushalt.

In einer persönlichen Stellungnahme forderte Stadtrat Dr. Helmut Ertl (ÜPW) dazu auf, sich in Zukunft von Luxusprojekten zu verabschieden. Er nannte da den Steg über den Burggraben: Solche Bauten könne und dürfe sich die Stadt einfach nicht mehr leisten.
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