Ganzjährig ans Sparen denken

Lokales
Nabburg
05.06.2015
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"Nachdem wir bereits letztes Jahr einen Rekordhaushalt hatten, müssen wir heuer noch einmal eine Steigerung verkraften", äußerte sich Stadtrat Horst Jäger für die ÜPW . Bei den Haupteinnahmequellen zeige sich: "Ein Gewerbetreibender mit Firmen- und Wohnsitz in Nabburg, der auch noch versicherungspflichtige Mitarbeiter aus unserer Region beschäftigt, ist der Traumpartner für die Stadt". Der Fraktionssprecher blickte auf die Investitionen: 2,6 Millionen Euro gehen in den Tiefbau, 1,2 Millionen in Grundstücke, 780 000 Euro in Betriebsanlagen und 550 000 Euro in den Hochbau. Sie erfolgen mit einem hohen Anteil an Eigenkapital, kurzfristig werde man also von den Schulden nicht herunter kommen. Angesichts wichtiger Vorhaben wie Schule oder Wasserversorgung werde man "vielleicht sogar in den nächsten Jahren noch etwas drauflegen müssen".

Jäger ermunterte dazu, die Chancen zum Sparen während des ganzen Jahres zu nutzen, sie nicht erst bei der Haushaltssitzung zu suchen, wenn alles bereits beschlossen ist und der Kämmerer die Beschlüsse nur mehr in einen Haushaltsplan umsetzen muss. Für die Zukunft hielt er regelmäßige Sanierungen des Infrastruktur-Netzes für unerlässlich; Neuinvestitionen müssten sich auf Projekte beschränken, die für die Zukunft der Stadt essentiell sind. Der Vorschlag von Rektor Weidner, die Grundschulen Diendorf und Nabburg zusammenzulegen, müsse ernsthaft diskutiert werden, "denn die Schülerzahlen nehmen nicht mehr zu und durch die Nachmittagsbetreuung steigen die Kosten weiter". Es geschehe einiges in Nabburg: "Wir holen Versäumnisse der Vergangenheit nach" . Bei den Zukunftsplänen müsse jedenfalls die Neuverschuldung "im Rahmen bleiben".
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