Geld für Ausbildung

Lokales
Nabburg
31.10.2015
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Wenn es um die Unterstützung der Jugendblaskapelle Nabburg geht, ist der Förderverein ein verlässlicher Partner. Das betonte Vorsitzender Joseph Ferstl bei der Versammlung des Fördervereins. Die finanziellen Zuwendungen galten vorrangig Ausbildungsprojekten.

Der Förderverein hat sich aber nicht nur die finanzielle Unterstützung der musikalischen Jugendausbildung der Kapelle auf die Fahnen geschrieben: Es gebe darüber hinaus auch so manche organisatorische Hilfestellung im Vereinsbetrieb. Mit Bedauern verwies der Sprecher auf den gesunkenen Mitgliederstand seit der vergangenen Hauptversammlung. Zum Jahresende 2014 zählte der Förderverein 87 Personen. Aus diesem Grund habe er sich bemüht, unter den älteren aktiven Musikern und insbesondere auch bei den Musiker-Eltern weitere Vereinsmitglieder zu werben. "Im laufenden Jahr konnte ich schon fünf Neue für unsere gute Sache gewinnen", freute sich Ferstl.

Beim Mittelalterlichen Markt 2014 schloss der Stand des Fördervereins unter der Organisation des zweiten Vorsitzenden Stefan Kurz wieder mit einem positiven Ergebnis ab. Hier hatte sich der Förderverein mit einem Ausschank von Getränken und dem Verkauf von Speisen beteiligt. In ähnlicher Weise engagierte sich die Gemeinschaft auch beim Festival "tonart". Auch hier konnte durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher ein Gewinn erzielt werden.

Neue Bläserklasse

Eingehend auf die erwirtschafteten Rücklagen bemerkte Joseph Ferstl, dass diese mittelfristig in erster Linie für den Ankauf von Leihinstrumenten für die Nachwuchsausbildung gedacht seien. Im Herbst nächsten Jahres sei wieder der Start einer neuen Bläserklasse geplant. Ferner stehe die Ersatzbeschaffung von Uniformen an. Eine Ergänzung des Bestandes der Vereins-Anoraks und andere Förderprojekte schloss er ebenfalls nicht aus.

Als "sehr zufriedenstellend" bezeichnete Kassier Günther Wicha die finanzielle Lage des Fördervereins. Die positiven Zahlen seien aber nur durch das Engagement bei den zuvor erwähnten zwei Festen, an denen sich der Verein als Bewirter beteiligt habe, zu sichern. In diesem Zusammenhang hob Wicha das ehrenamtliche Engagement vieler fleißiger Helfer besonders hervor. Nach dem Jubiläumsjahr 2012, in dessen folge Körperschaftsteuer zu entrichten war, erteilte das Finanzamt Cham 2014 nun wieder die Freistellung davon.

Eingehend auf die Vereinsarbeit im kommenden Jahr nannte Ferstl die Beteiligung am Mittelalterlichen Markt im Schlosshof, gegebenenfalls eine Erhöhung des Ausbildungszuschusses an die Jugendblaskapelle sowie eine gezielte Förderung von Fortbildungskursen. In der Überlegung sind für nächstes Jahr auch ein Gartenfest im Bereich des Musikerheims sowie eine gemeinsame Serenade der Jugendblaskapellen aus Nabburg und Fensterbach im Spitalhof.

In bester Erinnerung war beim Vorsitzenden das diesjährige Neujahrskonzert. "Wir hatten ein bislang noch nie da gewesenes volles Haus", freute er sich. Für den Kartenvorverkauf wurde erstmals das neue CMS-Tool mit Platzreservierung im Internet eingesetzt. "Dieses Programm hat sich als äußerst vorteilhaft erwiesen", resümierte der Sprecher. Für das Neujahrskonzert am 2. Januar kommenden Jahres laufen seit dem Ende der Großen Ferien die Orchesterproben. Der Kartenvorverkauf beginnt am 29. November beim "Advent in Nabburg" im Schlosshof. Weitere Informationen können auf der Homepage www.jugendblasorchster.de nachgelesen werden.
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