Gestohlene Solarmodule tauchen in Brandenburg auf - Polizei muss aber die "Bemo" enttäuschen
Heiße Fracht mit Parallele zu Nabburg

Lokales
Nabburg
21.10.2014
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Die 192 Solarpaneele, die in der ersten Oktober-Woche aus dem Solarpark der "Bürgerenergiegenossenschaft mittlere Oberpfalz" (Bemo) in Perschen bei Nabburg entwendet worden waren (wir berichteten), bleiben spurlos verschwunden. Bundespolizisten stellten zwar am vergangenen Mittwoch in Brandenburg rund 200 Platten sicher - doch mittlerweile steht fest, dass diese Teile aus einem anderen Einbruch stammen.

Die Kripo in Amberg, die im Fall Perschen ermittelt, war auf den Aufgriff in der Nähe der polnischen Grenze aufmerksam geworden. Eine Streife der Bundespolizei hatte in den frühen Morgenstunden einen in Richtung Polen fahrenden Iveco-Kleintransporter mit polnischen Kennzeichen auf der Bundesautobahn A 12 bei der Anschlussstelle Müllrose kontrolliert. Fahrer war ein 38-jähriger Mann, der den Beamten nur seinen Reisepass und Fahrzeugschein aushändigte. Den erforderlichen Führerschein konnte er jedoch nicht vorlegen. Bei der Kontrolle des Laderaums entdeckten die Beamten etwa 200 regennasse Solarmodule. Der Fahrer gab an, sie in den Niederlanden erworben zu haben. Einen Kauf- oder Eigentumsnachweis konnte er allerdings nicht erbringen. Die Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest, leiteten gegen ihn ein Verfahren ein und stellten die Fracht sicher. Im Zuge der übernommenen Ermittlungen fand die Brandenburger Landespolizei inzwischen heraus, dass die Paneele zwar gestohlen worden sind, aber nicht in Nabburg.
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